versprechen
Jemandem zusichern oder geloben, etwas Bestimmtes zu tun, zu unterlassen oder dass etwas eintreten wird.
Sie hat mir versprochen, mich vom Bahnhof abzuholen.

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Jemandem zusichern oder geloben, etwas Bestimmtes zu tun, zu unterlassen oder dass etwas eintreten wird.
Sie hat mir versprochen, mich vom Bahnhof abzuholen.

„Versprechen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Stamm „sprechen“ verbunden.
Er versprach, pünktlich zu sein.
Achte darauf, ob das Verb reflexiv ist. „Etwas versprechen“ bedeutet, ein Gelübde abzugeben. „Sich versprechen“ bedeutet, einen Sprechfehler zu machen. „Sich etwas von etwas versprechen“ bedeutet, etwas zu erwarten.
Ich verspreche dir meine Hilfe.
Wenn man jemandem etwas verspricht, steht die Person im Dativ und die versprochene Sache im Akkusativ. Die Struktur lautet: Subjekt + verspricht + Dativobjekt (Person) + Akkusativobjekt (Sache).
Der Vater verspricht seinem Sohn ein neues Fahrrad.
Ein Versprechen, etwas zu tun, wird oft mit einer „zu + Infinitiv“-Konstruktion oder einem „dass“-Satz ausgedrückt.
Er hat versprochen, das Geschirr abzuwaschen.
Diese Bedeutung folgt immer dem Muster „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) von jemandem/etwas (Dativ) versprechen“. Es drückt eine Hoffnung oder Erwartung aus, die man in eine Sache oder Person setzt.
Von der neuen Software verspreche ich mir eine große Zeitersparnis.
„hoffen“ und „versprechen“ haben beide mit der Zukunft zu tun, aber sie bedeuten nicht dasselbe. „hoffen“ benutzt man, wenn man sich wünscht, dass etwas Gutes passiert, aber man kann es nicht sicher machen. „versprechen“ bedeutet, dass jemand fest zusagt, etwas zu tun. Verwechseln kann man die Wörter, weil „sich etwas von etwas versprechen“ eine Erwartung oder Hoffnung ausdrückt. Trotzdem gilt: Wer hofft, wünscht sich etwas; wer etwas verspricht, übernimmt eine Verantwortung.

Ich verspreche dir, dass ich vor dem Termin anrufe.
Wir hoffen, dass der Zug heute pünktlich kommt.