erkämpfen
Etwas Wünschenswertes (z.B. einen Sieg, ein Recht, eine Position) durch große Anstrengung, Kampf oder Auseinandersetzung erlangen.
Die Mannschaft hat sich den Sieg in den letzten Minuten hart erkämpft.

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Etwas Wünschenswertes (z.B. einen Sieg, ein Recht, eine Position) durch große Anstrengung, Kampf oder Auseinandersetzung erlangen.
Die Mannschaft hat sich den Sieg in den letzten Minuten hart erkämpft.

„Erkämpfen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ bleibt in allen Zeitformen und Satztypen fest mit dem Stamm „kämpfen“ verbunden und betont das erfolgreiche Erlangen von etwas durch Anstrengung.
Sie hat sich diese Position hart erkämpft.
Wenn das Verb reflexiv verwendet wird, steht das Reflexivpronomen im Dativ, falls es ein Akkusativobjekt gibt. Die Struktur lautet: Subjekt + erkämpft + sich (Dativ) + etwas (Akkusativ).
Der Sportler erkämpfte sich den ersten Platz.
Dieses Verb wird oft mit wertvollen, meist abstrakten Zielen kombiniert. Typische Objekte sind: einen Sieg, die Freiheit, einen Titel, Respekt oder bestimmte Rechte.
Die Bürgerbewegung hat sich mehr Rechte erkämpft.
„erreichen“ und „erkämpfen“ können beide bedeuten, dass man ein Ziel bekommt oder schafft. „erreichen“ ist neutral und allgemein: Ein Ziel kann durch Arbeit, Planung oder Entwicklung erreicht werden. „erkämpfen“ ist stärker. Es sagt, dass es Widerstand, große Mühe oder einen Kampf gab, zum Beispiel bei einem Recht, einem Sieg oder einer Position. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ein Ergebnis beschreiben. Wenn nur das Ergebnis wichtig ist, passt „erreichen“. Wenn der schwere Weg und der Einsatz betont werden sollen, passt „erkämpfen“.

Selma hat sich nach vielen Gesprächen einen festen Platz im Team erkämpft.
Mit regelmäßigem Training erreicht er sein Ziel schneller als gedacht.