
ertappen
Jemanden überraschen, während er gerade etwas Verbotenes oder Heimliches tut.
Die Mutter hat ihre Tochter dabei ertappt, wie sie heimlich Schokolade aß.
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Jemanden überraschen, während er gerade etwas Verbotenes oder Heimliches tut.
Die Mutter hat ihre Tochter dabei ertappt, wie sie heimlich Schokolade aß.

Bei sich selbst plötzlich und überraschend ein bestimmtes Verhalten, einen Gedanken oder ein Gefühl feststellen.
Ich ertappte mich dabei, wie ich während der langweiligen Präsentation vor mich hinträumte.
„Ertappen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „er-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Stammverb verbunden.
Sie hat ihn schon oft bei kleinen Lügen ertappt.
Die wichtigste Struktur ist „jemanden bei etwas (Dativ) ertappen“. Die Präposition „bei“ leitet die verbotene oder heimliche Handlung ein. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung einer falschen Präposition.
Der Lehrer ertappte den Schüler beim Spicken.
Die reflexive Form „sich bei etwas ertappen“ bedeutet, dass man bei sich selbst überraschend einen Gedanken oder eine unbewusste Handlung bemerkt. Die Struktur mit „bei“ + Dativ bleibt gleich.
Ich ertappte mich dabei, wie ich mit dem Stift auf den Tisch klopfte.
Beide Verben können bedeuten, dass jemand bei einer verbotenen Handlung entdeckt wird. „Ertappen“ bezeichnet gezielt das Überraschen während der Handlung, während „erwischen“ breiter ist und auch das spätere Fassen oder Antreffen umfasst. Bei einer Tat auf frischer Tat passt besonders „ertappen“.

Der Lehrer ertappte ihn beim Abschreiben.
Der Lehrer erwischte ihn kurz nach dem Abschreiben mit dem Spickzettel.