
der Fährmann
Eine Person, die beruflich eine Fähre bedient und damit Menschen, Tiere oder Fahrzeuge über ein Gewässer wie einen Fluss oder einen See transportiert.
Der Fährmann brachte uns sicher ans andere Ufer des Flusses.
Fährmann
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Eine Person, die beruflich eine Fähre bedient und damit Menschen, Tiere oder Fahrzeuge über ein Gewässer wie einen Fluss oder einen See transportiert.
Der Fährmann brachte uns sicher ans andere Ufer des Flusses.

In der Mythologie, insbesondere der griechischen, die Gestalt (Charon), die die Seelen der Verstorbenen über einen Fluss ins Totenreich übersetzt.
In der Sage muss man dem Fährmann eine Münze als Lohn geben, um ins Reich der Toten zu gelangen.
Das Wort setzt sich aus „Fähre“ und „Mann“ zusammen. Es bezeichnet also wörtlich einen Mann, der eine Fähre bedient.
Der Fährmann winkte uns zu, als wir am Anleger warteten.
Der „Fährmann“ gehört zur Wortfamilie von „fahren“. Eine „Fähre“ ist ein Schiff, das Personen oder Fahrzeuge über ein Gewässer „fährt“.
Die Fähre fährt nur bei gutem Wetter.
Typische Verben, die mit dem Beruf des Fährmanns verbunden sind, sind „übersetzen“ (im Sinne von transportieren), „ans andere Ufer bringen“ oder „die Fähre steuern“.
Der Fährmann setzte uns sicher über den reißenden Fluss.
Die mythologische Bedeutung erkennt man am Kontext. Wörter wie „Totenreich“, „Seele“, „Sage“ oder der Name „Charon“ deuten klar auf die Gestalt aus der Mythologie hin.
Die alten Griechen glaubten, dass der Fährmann die Seelen über den Fluss Styx bringt.
Beide Wörter können sich auf die verantwortliche Person einer Fähre beziehen. Der Kapitän hat das Kommando über das Schiff und trägt die Verantwortung; der Fährmann bedient eine Fähre und transportiert damit Menschen oder Fahrzeuge über ein Gewässer. Eine Person kann daher beides sein.

Der Fährmann bringt mit seiner kleinen Fähre täglich Menschen über den Fluss.
Der Kapitän trägt auf der großen Autofähre die Verantwortung für Schiff und Passagiere.