
das Fass
Ein großer, bauchiger Behälter, meist aus Holz oder Metall, zur Lagerung von Flüssigkeiten wie Wein, Bier oder Öl.
Der Winzer lagert seinen besten Rotwein in Eichenfässern.
Fass
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Ein großer, bauchiger Behälter, meist aus Holz oder Metall, zur Lagerung von Flüssigkeiten wie Wein, Bier oder Öl.
Der Winzer lagert seinen besten Rotwein in Eichenfässern.

Der letzte Anlass sein, der eine Situation unerträglich macht und zu einer heftigen Reaktion führt.
Seine ständigen Lügen waren schon schlimm, aber diese Beleidigung hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

Wegen einer Sache viel Aufhebens machen oder einen großen Streit beginnen.
Es war nur ein kleiner Kratzer am Auto, deswegen müssen wir doch nicht gleich ein Fass aufmachen.

Ein Vorhaben oder eine Aufgabe, die unendlich viel Geld, Zeit oder Mühe erfordert, ohne je abgeschlossen zu werden.
Die Sanierung des alten Schlosses erwies sich als Fass ohne Boden.
„Das Fass“ ist ein gutes Beispiel für ein Wort, das oft in festen Redewendungen verwendet wird. In diesen Wendungen hat es nicht die wörtliche Bedeutung eines Behälters, sondern steht symbolisch für eine Situation oder eine Grenze der Geduld.
Wegen dieser Kleinigkeit musst du nicht gleich ein Fass aufmachen.
Für das wörtliche Fass sind die Präpositionen „in“ und „aus“ wichtig. Man lagert etwas „in einem Fass“ (Dativ) oder füllt etwas „in ein Fass“ (Akkusativ). Man nimmt etwas „aus einem Fass“ (Dativ).
Der Whiskey reift zehn Jahre in einem alten Holzfass.
In seiner wörtlichen Bedeutung wird „Fass“ oft mit Flüssigkeiten kombiniert, die darin gelagert werden. Typisch sind „ein Fass Bier“, „ein Fass Wein“ oder „ein Fass Öl“.
Für die Party haben wir ein ganzes Fass Bier bestellt.
Die Redewendung „das Fass zum Überlaufen bringen“ hat eine feste Struktur. Der letzte Tropfen, also der Auslöser, ist das Subjekt des Satzes. Die Person, deren Geduld am Ende ist, wird oft nicht direkt genannt.
Seine unhöfliche Antwort war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
In der Wendung „ein Fass aufmachen“ ist die Person, die übertrieben reagiert, das Subjekt. Man kann auch sagen, „weswegen“ oder „wegen einer Sache“ ein Fass aufgemacht wird. Oft wird die Wendung verneint oder als Frage formuliert.
Nur weil der Zug fünf Minuten Verspätung hat, brauchen wir kein Fass aufzumachen.
Die Wendung „ein Fass ohne Boden“ wird verwendet, um ein Projekt oder eine Aufgabe zu beschreiben. Dieses Projekt ist dann das Subjekt des Satzes, oft in Verbindung mit Verben wie „sein“ oder „sich erweisen als“.
Die Renovierung des alten Hauses ist ein Fass ohne Boden.
Beide Wörter bezeichnen große Behälter, auch für Flüssigkeiten. „Das Fass“ passt besonders zu einem meist bauchigen Behälter für Wein, Bier oder Öl, während „die Tonne“ eher einen großen, zylindrischen Behälter für Flüssigkeiten oder andere Stoffe bezeichnet. Bei Öl sind je nach Form und Zweck beide Wörter möglich.

Der Winzer füllte den neuen Wein in ein großes Holzfass.
Die Fabrik lagerte das Öl in einer großen Metalltonne.