
fehl am Platz
Beschreibt eine Person, einen Gegenstand oder eine Äußerung, die in einer bestimmten Situation unpassend oder deplatziert ist.
Seine lauten Witze waren bei der Trauerfeier völlig fehl am Platz.
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Beschreibt eine Person, einen Gegenstand oder eine Äußerung, die in einer bestimmten Situation unpassend oder deplatziert ist.
Seine lauten Witze waren bei der Trauerfeier völlig fehl am Platz.

Eine veraltende oder formelle Art zu sagen, dass etwas falsch, irrig oder nicht zutreffend ist.
Ihre Annahme, dass niemand mehr im Gebäude sei, war fehl.
Das Wort „fehl“ ist eng mit dem Nomen „der Fehler“ und dem Verb „fehlen“ (nicht da sein) verwandt. Alle diese Wörter haben mit der Idee zu tun, dass etwas nicht richtig oder nicht vorhanden ist.
Es ist ein Fehler, zu glauben, dass diese Aufgabe einfach ist.
„Fehl“ wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen, auf das es sich bezieht. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (attributiv) ist unüblich und klingt unnatürlich.
Jeder Vergleich mit der aktuellen Situation geht fehl.
Die Wendung „fehl am Platz“ ist ein fester Ausdruck. Er wird verwendet, um auszudrücken, dass eine Person, ein Gegenstand oder eine Bemerkung nicht in die Umgebung oder Situation passt.
In seinen Turnschuhen fühlte er sich bei der eleganten Abendveranstaltung fehl am Platz.
In der Bedeutung „falsch“ oder „irrig“ ist „fehl“ sehr formell und wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet. In der gesprochenen Alltagssprache ist es selten.
Die Schlussfolgerung des Berichts erwies sich als fehl.
Beide Wörter können sagen, dass eine Aussage oder Annahme nicht zutrifft. „Falsch“ ist dafür das normale Wort im heutigen Deutsch. „Fehl“ wirkt dagegen formell oder veraltet und kommt außerhalb bestimmter Wendungen nur selten vor. Im Alltag passt daher fast immer „falsch“.

Die Annahme, der Zug sei schon abgefahren, ist fehl.
Die Behauptung, der Zug sei schon abgefahren, ist falsch.