
das Filmmaterial
Die Gesamtheit der aufgenommenen, aber noch nicht bearbeiteten oder geschnittenen Film- oder Videoaufnahmen für eine Produktion.
Der Regisseur sichtete stundenlanges Filmmaterial, um die besten Szenen auszuwählen.
Filmmaterial
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Die Gesamtheit der aufgenommenen, aber noch nicht bearbeiteten oder geschnittenen Film- oder Videoaufnahmen für eine Produktion.
Der Regisseur sichtete stundenlanges Filmmaterial, um die besten Szenen auszuwählen.

Der physische Träger, auf dem Bilder für einen Film aufgezeichnet werden, wie zum Beispiel Zelluloidstreifen. Diese Bedeutung bezieht sich meist auf die analoge Filmproduktion.
Altes Filmmaterial aus den 1920er Jahren ist oft sehr empfindlich und schwer zu restaurieren.
Das Wort ist eine klare Zusammensetzung aus „der Film“ und „das Material“. Es beschreibt also wörtlich das Material, aus dem ein Film gemacht wird oder das für einen Film verwendet wird.
Das gesamte Filmmaterial des Projekts wird auf einer externen Festplatte gespeichert.
„Filmmaterial“ wird wie ein Stoffname behandelt und ist meist nicht zählbar. Daher wird es fast immer im Singular verwendet, auch wenn es sich um viele Aufnahmen handelt.
Für die Dokumentation wurde sehr viel Filmmaterial gedreht.
Im modernen Kontext wird „Filmmaterial“ oft mit Verben kombiniert, die den Prozess der Videobearbeitung beschreiben. Typisch sind „Filmmaterial sichten“, „schneiden“ oder „bearbeiten“.
Die Redaktion muss das brisante Filmmaterial vor der Veröffentlichung prüfen.
Wenn es um die physische Filmrolle geht, finden sich im Kontext oft Hinweise auf analoge Technik oder Geschichte. Wörter wie „alt“, „restaurieren“ oder „Zelluloid“ deuten auf diese Bedeutung hin.
Das Museum digitalisiert altes Filmmaterial, um es für die Zukunft zu erhalten.
Film und Filmmaterial können beide den lichtempfindlichen Träger einer analogen Aufnahme meinen. Film bezeichnet eher eine konkrete Rolle oder Filmsorte; Filmmaterial hebt den Träger als benötigtes Material einer Produktion hervor. Die beiden Verwendungen überschneiden sich daher.

Für den analogen Dreh bestellt die Kamerafrau zusätzliches Filmmaterial.
Für die alte Kamera kauft die Kamerafrau einen neuen Schwarzweißfilm.