Eine Sammlung von aufgezeichneten Videosequenzen, die oft für journalistische, dokumentarische, künstlerische oder beweisrechtliche Zwecke verwendet wird.
beispiel
Die Polizei wertet das Videomaterial der Überwachungskameras aus, um den Täter zu identifizieren.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „Video“ und „Material“ zusammen. „Material“ bedeutet hier nicht ein physischer Stoff, sondern eine Sammlung von Daten oder Aufnahmen für einen bestimmten Zweck.
BEISPIEL
Für den Dokumentarfilm wurde historisches Videomaterial verwendet.
Kein Plural
„Videomaterial“ ist ein nicht zählbares Substantiv (ein sogenannter Stoffname). Es wird fast immer im Singular verwendet und hat keine Pluralform.
BEISPIEL
Der Polizei liegt umfangreiches Videomaterial vor.
Typische Verbindungen
Im professionellen Kontext wird Videomaterial oft „ausgewertet“, „gesichtet“, „gesichert“ oder „veröffentlicht“. Diese Verben beschreiben den Umgang mit den Aufnahmen.
BEISPIEL
Die Journalisten sichten das Videomaterial, um die wichtigsten Szenen zu finden.
Vergleichen mit
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Videomaterial vs Bildmaterial
„Bildmaterial“ und „Videomaterial“ meinen beide visuelle Medien, die man für einen bestimmten Zweck benutzt. „Bildmaterial“ ist der allgemeinere Ausdruck und kann Fotos, Grafiken, Zeichnungen oder Videos einschließen. „Videomaterial“ meint nur aufgezeichnete Videos oder Videosequenzen. Die Wörter können verwirren, weil Videos auch aus Bildern bestehen und deshalb manchmal zum Bildmaterial gehören. Praktisch gilt: Für eine gemischte Sammlung sagt man eher „Bildmaterial“. Für Aufnahmen mit Bewegung und Ton sagt man genauer „Videomaterial“.
Videomaterial
Die Polizei prüft das Videomaterial aus dem Bus.
Bildmaterial
Meine Nachbarin sucht Bildmaterial für eine Präsentation über den Stadtteil.