
flechten
Drei oder mehr Stränge eines biegsamen Materials, wie zum Beispiel Haare, Seile oder Stroh, systematisch miteinander verschlingen, um eine zusammenhängende Struktur zu bilden.
Sie hat ihrer Tochter die Haare zu einem Zopf geflochten.
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Drei oder mehr Stränge eines biegsamen Materials, wie zum Beispiel Haare, Seile oder Stroh, systematisch miteinander verschlingen, um eine zusammenhängende Struktur zu bilden.
Sie hat ihrer Tochter die Haare zu einem Zopf geflochten.

Einen Gegenstand, wie zum Beispiel einen Korb oder einen Kranz, durch das Verweben von Material herstellen.
Aus den Weidenzweigen flocht er einen stabilen Korb.
Eine typische Satzstruktur ist „etwas aus etwas flechten“, um zu beschreiben, woraus etwas hergestellt wird. Das Material steht dabei im Dativ.
Die Kinder haben gelernt, wie man aus langen Grashalmen kleine Figuren flicht.
Eine weitere häufige Konstruktion ist „etwas zu etwas flechten“. Damit wird ausgedrückt, welche Form oder welches Objekt durch das Flechten entsteht.
Sie flocht die bunten Bänder zu einem Freundschaftsarmband.
Wenn es um das Verschlingen von Strängen geht, wird „flechten“ sehr oft in Verbindung mit Haaren verwendet. Typische Objekte sind „Haare“, „einen Zopf“ oder „Strähnen“.
Kannst du mir bitte die Haare flechten?
Wenn das Herstellen eines Gegenstands gemeint ist, sind die typischen Objekte „einen Korb“, „einen Kranz“ oder „eine Matte“.
Zum Erntedankfest werden traditionell Kränze aus Getreide geflochten.
Beim Flechten werden mehrere einzelne Stränge systematisch miteinander verschlungen. Beim Weben werden Fäden auf einem Webstuhl miteinander verkreuzt, sodass eine textile Fläche entsteht. Für einen Zopf oder ein Seil passt flechten, für die Herstellung eines Stoffes weben.

Mia flicht drei lange Stränge zu einem festen Band.
Mia webt viele Fäden auf dem Webstuhl zu einem festen Stoff.