
weben
Stoff oder Gewebe herstellen, indem man Fäden auf einem Webstuhl miteinander verkreuzt.
In dieser Manufaktur wird seit über hundert Jahren Leinen von Hand gewebt.
Loading your saved state.

Stoff oder Gewebe herstellen, indem man Fäden auf einem Webstuhl miteinander verkreuzt.
In dieser Manufaktur wird seit über hundert Jahren Leinen von Hand gewebt.

Speziell von Spinnen: ein Netz aus Seidenfäden herstellen.
Die Spinne hat über Nacht ein großes Netz zwischen den Zweigen gewebt.

Im übertragenen Sinn: etwas Komplexes oder Kunstvolles erschaffen, zum Beispiel eine Geschichte oder eine Intrige.
Der Autor webt aus historischen Fakten und Fiktion einen spannenden Roman.

Eine poetische Beschreibung für eine sanfte, schwebende oder fließende Bewegung.
Dichter Nebel wbt durch die stillen Gassen der Altstadt.
Das Subjekt oder Objekt des Satzes verrät die Bedeutung. Menschen weben Stoffe, Spinnen weben Netze, Autoren weben Geschichten und Nebel kann durch die Straßen weben.
Die Künstlerin webt einen farbenfrohen Teppich.
In seiner Grundbedeutung wird „weben“ mit den Materialien oder Produkten der Textilherstellung kombiniert. Häufige Objekte sind „Stoff“, „einen Teppich“, „Leinen“ oder „Wolle“.
Sie lernte, wie man auf einem traditionellen Webstuhl einen Schal webt.
Wenn das Subjekt eine Spinne ist, wird „weben“ fast immer in der festen Verbindung „ein Netz weben“ verwendet.
Im Garten hat eine Spinne ein kunstvolles Netz gewebt.
Diese bildliche Bedeutung beschreibt das kunstvolle Erschaffen von etwas Komplexem. Sie wird oft mit abstrakten Nomen wie „eine Geschichte“, „eine Legende“, „ein Plan“ oder „eine Intrige“ verwendet.
Der Regisseur webt verschiedene Handlungsstränge zu einem fesselnden Film.
Diese Verwendung ist poetisch und nicht alltäglich. Sie beschreibt eine langsame, schwebende Bewegung und wird oft für Naturphänomene wie „Nebel“ oder „Düfte“ benutzt.
Der Duft von frischem Kaffee webte durch die Küche.
Wirken bezeichnet bei Textilien die Herstellung eines Gewebes durch Maschen aus verschlungenen Fäden. Beim Weben werden dagegen Fäden auf einem Webstuhl miteinander verkreuzt. Die Art, wie die Fäden verbunden werden, entscheidet daher zwischen wirken und weben.

Für den festen Stoff werden auf dem Webstuhl feine Fäden miteinander verwoben.
Für den elastischen Stoff werden auf der Maschine feine Maschen gewirkt.