die Fledermaus
Ein nachtaktives, fliegendes Säugetier mit Flughäuten, die sich zwischen den Gliedmaßen spannen.
In der Dämmerung flogen plötzlich mehrere Fledermäuse aus der Höhle.

Fledermaus
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Ein nachtaktives, fliegendes Säugetier mit Flughäuten, die sich zwischen den Gliedmaßen spannen.
In der Dämmerung flogen plötzlich mehrere Fledermäuse aus der Höhle.

„Fledermaus“ ist ein zusammengesetztes Nomen. Der erste Teil „fleder-“ kommt von einem alten Wort für „flattern“. Wörtlich ist eine Fledermaus also eine „flatternde Maus“, was ihr Aussehen und ihre Bewegung gut beschreibt.
Das Kind nannte den Schmetterling eine „Fledermaus“.
Wenn von der Operette die Rede ist, wird der Titel oft in Anführungszeichen („Die Fledermaus“) oder kursiv geschrieben. Wörter wie „Oper“, „Theater“, „Musik“, „Aufführung“ oder „sehen“ im Kontext von Kultur deuten ebenfalls auf die Operette hin.
Zu Silvester sehen wir uns traditionell „Die Fledermaus“ an.
Wenn das Tier gemeint ist, wird „Fledermaus“ oft mit Wörtern wie „Nacht“, „Dämmerung“, „Höhle“ oder „Dachboden“ kombiniert. Typische Verben sind „fliegen“, „jagen“ und „hängen“ (oft kopfüber).
Fledermäuse hängen tagsüber kopfüber in dunklen Verstecken.
„die Maus“ und „die Fledermaus“ sind beides kleine Säugetiere, aber sie sind sehr verschiedene Tiere. Eine Maus läuft am Boden, hat einen langen Schwanz und lebt oft in Häusern, Kellern oder auf Feldern. Eine Fledermaus fliegt, ist meist nachts aktiv und hat Flughäute statt Flügel mit Federn. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in „Fledermaus“ das Wort „Maus“ steckt. Trotzdem ist eine Fledermaus keine Maus im normalen Sinn. Für das kleine Nagetier sagt man „Maus“, für das fliegende Nachttier sagt man „Fledermaus“.

Am Abend fliegt eine Fledermaus leise über den Garten.
In der Schule beobachten wir mit den Kindern, wie eine Maus Körner frisst.