freigestellt
Beschreibt eine Person, die von ihren beruflichen Pflichten entbunden ist, oft bei fortlaufender Bezahlung, zum Beispiel nach einer Kündigung.
Nach Bekanntgabe des Wechsels wurde der Trainer mit sofortiger Wirkung freigestellt.

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Beschreibt eine Person, die von ihren beruflichen Pflichten entbunden ist, oft bei fortlaufender Bezahlung, zum Beispiel nach einer Kündigung.
Nach Bekanntgabe des Wechsels wurde der Trainer mit sofortiger Wirkung freigestellt.

„Freigestellt“ ist das Partizip II des trennbaren Verbs „freistellen“. Es setzt sich zusammen aus „frei“ und „stellen“. Die Partizip-Form lautet „frei-ge-stellt“, was die Herkunft von einem trennbaren Verb zeigt.
Der Arbeitgeber muss den Mitarbeiter für die Fortbildung freistellen.
In der Bedeutung „die Wahl haben“ wird eine feste Struktur verwendet: „Es ist jemandem freigestellt, etwas zu tun“. Die Person, die die Wahl hat, steht immer im Dativ.
Es ist Ihnen freigestellt, ob Sie bar oder mit Karte zahlen.
Diese Bedeutung wird fast ausschließlich im beruflichen Kontext verwendet. Sie beschreibt die Situation, wenn ein Arbeitnehmer nicht mehr zur Arbeit kommen muss, aber sein Gehalt weiter erhält, oft nach einer Kündigung.
Der Manager wurde bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit freigestellt.
In dieser Bedeutung ist „freigestellt“ ein Fachbegriff aus der Fotografie und dem Grafikdesign. Er beschreibt ein Bild, bei dem das Hauptmotiv vom Hintergrund getrennt wurde.
Das freigestellte Produktfoto kann nun auf der Webseite platziert werden.
Als Partizip wird „freigestellt“ oft mit den Hilfsverben „sein“ oder „werden“ verwendet. „Wird freigestellt“ beschreibt den Prozess (Zustandspassiv), während „ist freigestellt“ das Ergebnis oder den Zustand beschreibt (Vorgangspassiv).
Der Mitarbeiter wird ab morgen freigestellt.
„freiwillig“ und „freigestellt“ können beide bedeuten, dass etwas nicht Pflicht ist. „freiwillig“ beschreibt die Handlung selbst: Jemand tut etwas aus eigenem Willen. „jemandem ist etwas freigestellt“ bedeutet, dass jemand die Wahl hat, ob er etwas tut oder nicht. Das klingt oft etwas formeller. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine freie Entscheidung ausdrücken. Merke: „freiwillig“ passt gut zu dem, was jemand tut; „freigestellt“ passt zu einer Erlaubnis oder Regel, die eine Wahl lässt.

Es ist den Mitarbeitern freigestellt, ob sie an der Schulung teilnehmen.
Im Urlaub habe ich freiwillig einen Deutschkurs besucht, weil mich die Sprache interessiert.