
foltern
Jemandem absichtlich große körperliche oder seelische Schmerzen zufügen, um ihn zu bestrafen, einzuschüchtern oder zu einer Aussage zu zwingen.
Die Menschenrechtsorganisation kämpft dagegen, dass politische Gefangene gefoltert werden.
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Jemandem absichtlich große körperliche oder seelische Schmerzen zufügen, um ihn zu bestrafen, einzuschüchtern oder zu einer Aussage zu zwingen.
Die Menschenrechtsorganisation kämpft dagegen, dass politische Gefangene gefoltert werden.

Im übertragenen Sinne jemanden stark quälen oder ihm zusetzen, zum Beispiel durch langes Wartenlassen oder ständige Fragen.
Er folterte seine Zuhörer mit einem stundenlangen, langweiligen Vortrag.
Das Verb „foltern“ gehört zur Wortfamilie um das Substantiv „die Folter“. Andere verwandte Wörter sind „das Folteropfer“ oder „die Foltermethode“.
Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Folter im Mittelalter.
In seiner wörtlichen Bedeutung ist „foltern“ ein extrem starkes und emotional aufgeladenes Wort. Es beschreibt grausame Handlungen und wird hauptsächlich in Kontexten wie Krieg, Verbrechen oder schweren Menschenrechtsverletzungen verwendet.
Das internationale Recht verbietet es, Kriegsgefangene zu foltern.
In der übertragenen Bedeutung wird oft die Struktur „jemanden mit etwas foltern“ verwendet. Das „Etwas“ ist dann die Quelle der Qual, zum Beispiel ständige Fragen oder langes Warten.
Bitte foltere mich nicht länger und sag mir endlich, was los ist!
Quälen und foltern können beide absichtlich großes körperliches oder seelisches Leid ausdrücken. Foltern bezeichnet jedoch meist eine gezielte, systematische Handlung, etwa um jemanden zu bestrafen, einzuschüchtern oder zu einer Aussage zu zwingen. Quälen passt allgemeiner, wenn dieses bestimmte Ziel oder Vorgehen nicht im Mittelpunkt steht.

Die Täter folterten den Gefangenen, um ein Geständnis zu erzwingen.
Die ständigen Schmerzen quälen den verletzten Mann seit Tagen.