
quälen
Jemandem oder einem Tier absichtlich körperliche oder seelische Schmerzen zufügen.
Es ist verboten, Tiere zu quälen.
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Jemandem oder einem Tier absichtlich körperliche oder seelische Schmerzen zufügen.
Es ist verboten, Tiere zu quälen.

Sich mit etwas sehr abmühen oder große Anstrengungen unternehmen, um etwas Unangenehmes zu tun.
Er musste sich jeden Morgen zur Arbeit quälen.

Jemanden innerlich stark belasten oder ihm Sorgen bereiten. Bezieht sich oft auf Gedanken, Gefühle oder Fragen.
Die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte, quälte ihn sehr.
Das Verb „quälen“ ist eng mit dem Nomen „die Qual“ verwandt, was „Agonie“ oder „großes Leid“ bedeutet. Diese Verbindung hilft, die intensive und negative Bedeutung des Verbs zu verstehen.
Nach der langen Wanderung waren seine Füße eine einzige Qual.
Die reflexive Form „sich quälen“ bedeutet, dass man sich selbst zu etwas zwingt oder sich mit etwas sehr abmüht. Oft folgt eine Konstruktion mit „zu“ + Infinitiv oder „mit“ + Dativ.
Ich musste mich jeden Tag zum Lernen quälen.
Wenn Gedanken oder Sorgen jemanden belasten, ist das abstrakte Gefühl das Subjekt des Satzes und die Person das Akkusativobjekt. Die Struktur lautet also: Etwas quält jemanden.
Die Ungewissheit über seine Zukunft quälte ihn Tag und Nacht.
Im reflexiven Gebrauch wird „sich quälen“ oft mit alltäglichen, unangenehmen Aktivitäten verbunden. Typisch sind „sich aus dem Bett quälen“, „sich zur Arbeit quälen“ oder „sich durch ein langweiliges Buch quälen“.
Am Montagmorgen quälen sich viele Menschen aus dem Bett.
Beide Wörter können sich auf belastende Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen beziehen. Verfolgen betont, dass etwas immer wieder auftaucht und jemanden nicht loslässt, während quälen das dadurch verursachte innere Leiden hervorhebt. Verwende verfolgen für das wiederkehrende Auftreten und quälen für die starke seelische Belastung.

Die Erinnerung an den Unfall quält ihn noch immer.
Die Erinnerung an den Unfall verfolgt ihn noch immer.