fort
Nicht mehr an einem Ort anwesend; weg.
Als ich ankam, war er leider schon fort.

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Nicht mehr an einem Ort anwesend; weg.
Als ich ankam, war er leider schon fort.

„Fort-“ ist eine häufige trennbare Vorsilbe. Sie bedeutet meist „weiter“ (fortsetzen) oder „weg“ (fortgehen). Das Erkennen dieser Vorsilbe hilft, viele Verben zu verstehen.
Wir setzen die Reise morgen früh fort.
In der Bedeutung „weg“ wird „fort“ sehr oft mit dem Verb „sein“ verwendet. Es steht dann am Satzende und beschreibt einen Zustand.
Als wir zurückkamen, waren die Vögel fort.
„Fort“ ist Teil von zwei wichtigen festen Wendungen: „und so fort“ (usf.) bedeutet „und so weiter“. „In einem fort“ bedeutet „ununterbrochen“ oder „ständig“.
Im Supermarkt kaufe ich Obst, Gemüse, Brot und so fort.
In der Bedeutung „weg“ wird „fort“ häufig in der Schriftsprache oder in einem etwas gehobeneren Stil verwendet. Es kann etwas formeller oder literarischer klingen.
Der Sommer war nun endgültig fort.
„da“ und „fort“ können einen klaren Gegensatz bilden, wenn es um Anwesenheit geht. „Da“ bedeutet dann, dass jemand oder etwas anwesend ist. „Fort“ bedeutet, dass jemand oder etwas nicht mehr da ist, also weg. „Da“ klingt im Alltag sehr normal. „Fort“ klingt etwas gehobener oder schriftlicher als „weg“, wird aber in diesem Gegensatz gut verstanden.

Als ich nach Hause kam, war der Gast schon fort.
Der Mitarbeiter ist heute da und kann die Frage beantworten.