futsch
Umgangssprachlicher Ausdruck dafür, dass etwas weg, verloren, kaputt oder ruiniert ist. Es beschreibt, dass etwas nicht mehr vorhanden oder funktionsfähig ist.
Ich habe eine Sekunde nicht aufgepasst und schon war mein Handy futsch.

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Umgangssprachlicher Ausdruck dafür, dass etwas weg, verloren, kaputt oder ruiniert ist. Es beschreibt, dass etwas nicht mehr vorhanden oder funktionsfähig ist.
Ich habe eine Sekunde nicht aufgepasst und schon war mein Handy futsch.

Das Adjektiv „futsch“ wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen zusammen mit dem Verb „sein“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (attributiv) ist extrem selten.
Pass auf dein Geld auf, sonst ist es schnell futsch.
„Futsch“ ist ein sehr umgangssprachliches Wort. Man verwendet es im Alltag und in der gesprochenen Sprache, aber nicht in formellen Texten oder Situationen.
Mist, jetzt ist der ganze Vormittag futsch!
Man kann „futsch“ für verschiedene Arten von Verlust verwenden. Es kann sich auf Geld, Gegenstände, aber auch auf abstrakte Dinge wie eine Chance, die Zeit oder die ganze Mühe beziehen.
Wenn du jetzt nicht zugreifst, ist die Chance futsch.
„dahin“ und „futsch“ können beide ausdrücken, dass etwas verloren, vorbei oder nicht mehr da ist. „dahin“ klingt eher neutral oder etwas gehobener und passt oft zu abstrakten Dingen wie Hoffnung, Zeit, Chancen oder Ruhe. „futsch“ ist umgangssprachlich und klingt direkter. Man benutzt es oft bei Dingen, die weg, kaputt oder ruiniert sind, aber auch bei Plänen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „nicht mehr vorhanden“ meinen können. Im Alltag sagt man bei konkreten Verlusten oft „futsch“; bei festen Wendungen wie „Die Hoffnung ist dahin“ klingt „dahin“ natürlicher.

Weil er sein Handy in der Küche fallen ließ, ist das Display jetzt futsch.
Nach der schlechten Nachricht war ihre ganze Vorfreude dahin.