
hinfort
Ein veraltetes Wort, das „von nun an“ oder „in Zukunft“ bedeutet.
Der König befahl, dass seine Gesetze hinfort im ganzen Land gelten sollten.
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Ein veraltetes Wort, das „von nun an“ oder „in Zukunft“ bedeutet.
Der König befahl, dass seine Gesetze hinfort im ganzen Land gelten sollten.

Ein veralteter Ausruf, der „weg von hier“ bedeutet und als Befehl zum Gehen dient.
„Hinfort, du Verräter!“, schrie der Held und zog sein Schwert.
Das Wort „hinfort“ ist stark veraltet und wird heute nur noch in historischen, literarischen oder ironischen Kontexten verwendet. Im normalen Sprachgebrauch ist es nicht üblich.
In alten Märchen liest man oft Sätze wie: „Hinfort sollst du als Stein leben.“
Das Wort setzt sich aus „hin“ (Bewegung weg von hier) und „fort“ (weg) zusammen. Diese doppelte Betonung des „Weggehens“ verstärkt die Bedeutung.
„Hinfort mit diesem Gerümpel!“, rief sie und zeigte zur Tür.
Die Bedeutung „weg von hier“ erkennt man daran, dass „hinfort“ als kurzer, direkter Befehl oder Ausruf dient. Die Bedeutung „von nun an“ leitet hingegen einen längeren Satz ein, der eine neue Regel oder einen zukünftigen Zustand beschreibt.
„Hinfort, Unhold!“ ist ein Befehl zum Gehen.
Wenn „hinfort“ „von nun an“ bedeutet, steht es oft am Satzanfang auf Position 1. In diesem Fall folgt das Verb direkt danach auf Position 2 (Inversion).
Hinfort werden alle Bürger gleich behandelt.
„Fort“ und „hinfort“ können in einem Ausruf zum Weggehen vorkommen. „Fort!“ ist die kurze, heute noch verständliche Form, während „Hinfort!“ veraltet wirkt und deshalb stark stilistisch markiert ist. In einer aktuellen Alltagssituation passt „Fort!“ eher; „Hinfort!“ passt vor allem in älterer oder bewusst altertümlicher Sprache.

Der König rief im Märchen streng: „Hinfort mit euch aus meinem Schloss!“
Der Hausmeister rief den neugierigen Kindern zu: „Fort mit euch!“