fortgehen
Einen Ort verlassen; weggehen.
Es wird langsam dunkel, wir sollten jetzt fortgehen.

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Einen Ort verlassen; weggehen.
Es wird langsam dunkel, wir sollten jetzt fortgehen.

„Fortgehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „fort-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wir gehen heute Abend nicht fort.
Da „fortgehen“ eine Bewegung von einem Ort weg beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Sie ist schon vor einer Stunde fortgegangen.
Die Bedeutung „sich amüsieren“ erkennt man oft am Kontext. Typische Signalwörter sind Zeitangaben wie „am Abend“, „am Wochenende“ oder die Nennung von Freunden.
Lass uns am Freitag mit Freunden fortgehen.
„bleiben“ und „fortgehen“ können Gegensätze sein, wenn es darum geht, ob jemand an einem Ort bleibt oder ihn verlässt. „bleiben“ sagt: Die Person geht nicht weg. „fortgehen“ sagt: Die Person geht von diesem Ort weg. „fortgehen“ klingt etwas allgemeiner oder schriftlicher als „weggehen“, ist aber gut verständlich. Wichtig ist auch: „fortgehen“ kann manchmal „ausgehen“ am Abend bedeuten, aber im Gegensatz zu „bleiben“ geht es hier um das Verlassen eines Ortes.

Nach dem Streit geht er fort und sagt kein Wort mehr.
Sie bleibt in der Wohnung, bis der Handwerker kommt.