weggehen
Einen Ort verlassen; sich von einem Ort entfernen.
Ich muss jetzt weggehen, sonst verpasse ich meinen Bus.

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Einen Ort verlassen; sich von einem Ort entfernen.
Ich muss jetzt weggehen, sonst verpasse ich meinen Bus.

„Weggehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weg-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wann gehst du heute von der Arbeit weg?
Als Verb, das eine Bewegung oder Ortsveränderung beschreibt, bildet „weggehen“ das Perfekt mit dem Hilfsverb „sein“. Eine häufige Fehlerquelle ist die Verwendung von „haben“.
Sie ist schon vor einer Stunde weggegangen.
Im Alltag bedeutet „weggehen“ sehr oft, dass man abends zur Unterhaltung ausgeht, zum Beispiel in eine Bar, einen Club, ins Kino oder zu einer Party.
Lass uns am Freitagabend zusammen weggehen und tanzen.
Wenn es um Flecken oder Schmutz geht, ist der Fleck selbst das Subjekt des Satzes. Das Verb beschreibt dann, ob der Fleck verschwindet oder nicht.
Der Kaffeefleck auf meinem Hemd geht einfach nicht weg.
In der Bedeutung „gut verkauft werden“ ist das Verb oft Teil der Redewendung „weggehen wie warme Semmeln“. Dies bedeutet, dass sich ein Produkt extrem schnell und gut verkauft.
Die neuen Smartphones gehen weg wie warme Semmeln.
„gehen“ und „weggehen“ können beide ausdrücken, dass jemand einen Ort verlässt. „gehen“ ist allgemeiner: Es kann ein Ziel wichtig sein, zum Beispiel „nach Hause gehen“ oder „zum Arzt gehen“. „weggehen“ betont stärker, dass man von einem Ort fortgeht. Außerdem bedeutet „weggehen“ oft, dass man abends das Haus verlässt, um etwas Schönes zu machen, zum Beispiel ins Kino oder auf eine Party. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Verlassen zu tun haben. Als einfache Orientierung gilt: Wenn das Ziel wichtig ist, passt oft „gehen“. Wenn das Fortgehen oder Ausgehen wichtig ist, passt „weggehen“ besser.

Am Samstag wollen Lisa und Tom weggehen und einen Film sehen.
Nach dem Essen gehe ich direkt nach Hause.