
fremd
Aus einem anderen Land oder einer anderen Kultur stammend und nicht einheimisch.
Sie reist gern in fremde Länder.
fremd – fremder – am fremdesten
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Aus einem anderen Land oder einer anderen Kultur stammend und nicht einheimisch.
Sie reist gern in fremde Länder.

Nicht der eigenen Person gehörend, sondern einer anderen Person gehörend oder von ihr stammend.
Bitte benutze keine fremden Sachen, ohne vorher zu fragen.

Unbekannt oder nicht vertraut, weil man etwas oder jemanden bisher nicht kennt.
Die fremde Frau fragte mich nach dem Weg.

Ungewohnt und deshalb schwer verständlich oder nicht leicht einzuordnen.
Die technischen Begriffe waren mir völlig fremd.

Jemandem innerlich nicht nahestehend oder nicht zugehörig; emotional distanziert.
Nach vielen Jahren fühlte er sich in seiner eigenen Familie fremd.
| Grundform | fremd |
|---|---|
| Komparativ | fremder |
| Superlativ | am fremdesten |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -e | -e | -e | -en |
| Akk. | -en | -e | -e | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an fremd.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -en |
| Akk. | -en | -e | -es | -en |
| Dat. | -en | -en | -en | -en |
| Gen. | -en | -en | -en | -en |
Endung anhängen an fremd.
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | -er | -e | -es | -e |
| Akk. | -en | -e | -es | -e |
| Dat. | -em | -er | -em | -en |
| Gen. | -en | -er | -en | -er |
Endung anhängen an fremd.
Die Bedeutung von „fremd“ erkennt man oft an dem Nomen oder an der Satzstruktur: Bei Ländern und Kulturen geht es um Herkunft, bei Sachen um Besitz, bei Personen um fehlende Bekanntschaft und bei „sich fremd fühlen“ um innere Distanz.
In diesem Viertel begegnen mir viele fremde Kulturen.
Er hat ohne Erlaubnis fremde Dateien geöffnet.
Obwohl sie schon lange in der Stadt lebte, fühlte sie sich dort immer noch fremd.
In der Bedeutung „aus einem anderen Land oder einer anderen Kultur stammend“ steht „fremd“ häufig bei Wörtern wie Land, Sprache, Kultur oder Staatsangehörigkeit.
Es dauert Jahre, eine fremde Sprache wirklich gut zu sprechen.
Bei Sachen zeigt „fremd“ an, dass sie einer anderen Person gehören. Häufige Verbindungen beziehen sich auf Eigentum, Gegenstände oder Räume.
Man darf ein fremdes Grundstück nicht ohne Erlaubnis betreten.
Wenn etwas nicht vertraut oder schwer verständlich ist, steht die betroffene Person häufig im Dativ: Etwas ist jemandem fremd. Dieses Muster ist besonders bei Begriffen, Methoden und Denkweisen üblich.
Die komplizierte Denkweise war mir zunächst fremd.
Für emotionale Distanz verwendet man häufig die reflexive Verbindung „sich fremd fühlen“. Der Ort oder die Gruppe steht meist mit „in“ oder „unter“.
Nach dem Umzug fühlte sie sich unter den neuen Nachbarn fremd.