
fristen
Sein Leben oder Dasein unter schwierigen, meist schlechten Bedingungen verbringen.
Sie fristet seit Jahren ein einsames Dasein in diesem abgelegenen Dorf.
fristen – fristete – hat gefristet
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Sein Leben oder Dasein unter schwierigen, meist schlechten Bedingungen verbringen.
Sie fristet seit Jahren ein einsames Dasein in diesem abgelegenen Dorf.
| ich | friste |
|---|---|
| du | fristest |
| er/sie/es | fristet |
| wir | fristen |
| ihr | fristet |
| sie | fristen |
| ich | fristete |
|---|---|
| du | fristetest |
| er/sie/es | fristete |
| wir | fristeten |
| ihr | fristetet |
| sie | fristeten |
| ich | habe gefristet |
|---|---|
| du | hast gefristet |
| er/sie/es | hat gefristet |
| wir | haben gefristet |
| ihr | habt gefristet |
| sie | haben gefristet |
| du | frist! friste! |
|---|---|
| ihr | fristet! |
| Sie | fristen Sie! |
| ich | hatte gefristet |
|---|---|
| du | hattest gefristet |
| er/sie/es | hatte gefristet |
| wir | hatten gefristet |
| ihr | hattet gefristet |
| sie | hatten gefristet |
| ich | werde fristen |
|---|---|
| du | wirst fristen |
| er/sie/es | wird fristen |
| wir | werden fristen |
| ihr | werdet fristen |
| sie | werden fristen |
| ich | friste |
|---|---|
| du | fristest |
| er/sie/es | friste |
| wir | fristen |
| ihr | fristet |
| sie | fristen |
Für die indirekte Rede.
| ich | fristete |
|---|---|
| du | fristetest |
| er/sie/es | fristete |
| wir | fristeten |
| ihr | fristetet |
| sie | fristeten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | fristen |
|---|---|
| mit zu | zu fristen |
| Partizip I | fristend |
| Partizip II | gefristet |
„Fristen“ wird normalerweise transitiv verwendet: Eine Person oder ein Tier fristet ein Leben oder Dasein. Das Objekt steht dabei oft mit einem Possessivartikel, zum Beispiel „sein Dasein“ oder „ihr Leben“.
Er fristet sein Leben in einer kleinen, dunklen Wohnung.
Besonders häufig steht „fristen“ mit „Dasein“ oder „Leben“. Typische Verbindungen sind „ein kümmerliches Dasein fristen“, „ein einsames Leben fristen“ und „sein Dasein in Armut fristen“.
Viele Tiere fristen ihr Dasein in viel zu kleinen Käfigen.
„Fristen“ gehört eher zur geschriebenen Sprache und wirkt oft literarisch oder kritisch. Das Verb wird besonders in Texten verwendet, die eine schwierige oder wenig erfüllte Lebenssituation schildern.
Die alten Menschen fristeten ihren Lebensabend unter äußerst bescheidenen Verhältnissen.