die Frühzeit
Bezeichnet die Anfangsphase einer historischen Epoche, einer Kultur oder einer technischen Entwicklung. Es ist die Zeit, in der etwas beginnt oder entsteht.
In der Frühzeit des Internets waren die Verbindungen noch sehr langsam.

Frühzeit
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Bezeichnet die Anfangsphase einer historischen Epoche, einer Kultur oder einer technischen Entwicklung. Es ist die Zeit, in der etwas beginnt oder entsteht.
In der Frühzeit des Internets waren die Verbindungen noch sehr langsam.

Das Wort „Frühzeit“ setzt sich aus „früh“ und „Zeit“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „frühe Zeit“, was hilft, beide Bedeutungen zu verstehen: die Anfangsphase einer Epoche oder die frühe Zeit des Tages.
Die Frühzeit der Fotografie war von langen Belichtungszeiten geprägt.
In dieser Bedeutung wird „Frühzeit“ fast immer mit einem Genitiv oder einer „von“-Konstruktion verwendet, um zu spezifizieren, wessen Anfangsphase gemeint ist.
Wir lesen über die Frühzeit der römischen Republik.
„Frühzeit“ wird oft in historischen oder technischen Kontexten gebraucht. Typische Kombinationen sind „die Frühzeit der Menschheit“, „die Frühzeit der Industrialisierung“ oder „die Frühzeit des Automobils“.
In der Frühzeit der Luftfahrt waren Flugzeuge noch sehr unsicher.
Diese Bedeutung für den frühen Morgen gilt als poetisch oder veraltet. Im normalen Sprachgebrauch wird sie heute kaum noch verwendet und ist eher in der Literatur zu finden.
In aller Frühzeit machten sich die Pilger auf den Weg.
„das Morgengrauen“ und „die Frühzeit“ können beide den sehr frühen Morgen meinen, wenn es langsam hell wird. In diesem Sinn ist „Morgengrauen“ heute das normale und klare Wort. „Frühzeit“ klingt in dieser Bedeutung altmodisch oder poetisch. Viel häufiger benutzt man „Frühzeit“ heute für den Anfang einer Geschichte, Kultur oder Entwicklung, nicht für den Morgen. Wenn du einfach über die Zeit vor Sonnenaufgang sprichst, passt „Morgengrauen“ fast immer natürlicher.

In alten Gedichten beschreibt die Frühzeit oft die stillen Stunden vor Sonnenaufgang.
Im Morgengrauen machten sich die Wanderer leise auf den Weg.