
funkeln
Kleine, helle Lichtblitze aussenden oder reflektieren. Oft verwendet für Sterne, Edelsteine oder glatte Oberflächen im Licht.
Die Diamanten in der Auslage funkelten im Scheinwerferlicht.
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Kleine, helle Lichtblitze aussenden oder reflektieren. Oft verwendet für Sterne, Edelsteine oder glatte Oberflächen im Licht.
Die Diamanten in der Auslage funkelten im Scheinwerferlicht.

Beschreibt Augen, die aufgrund einer starken Emotion wie Freude, Wut oder Begeisterung leuchten oder glänzen.
Seine Augen funkelten vor Zorn, als er die Nachricht hörte.
Das Verb „funkeln“ ist eng mit dem Nomen „der Funke“ verwandt. Es beschreibt das Aussenden vieler kleiner, schneller Lichtblitze, die wie kleine Funken aussehen.
Der frisch gefallene Schnee funkelte in der Wintersonne.
Man kann die Bedeutungen leicht am Subjekt des Satzes erkennen. Wenn das Subjekt ein Gegenstand ist (Sterne, Schmuck), geht es um Licht. Wenn das Subjekt „Augen“ ist, geht es um eine starke Emotion.
Die Sterne funkelten am klaren Nachthimmel.
In dieser Bedeutung wird „funkeln“ für Dinge verwendet, die Licht reflektieren oder selbst leuchten. Typische Subjekte sind „Sterne“, „Edelsteine“, „Tautropfen“ oder „Schnee“.
Die Tautropfen auf dem Spinnennetz funkelten am Morgen.
Wenn Augen funkeln, wird die Ursache oft mit der Präposition „vor“ und dem Dativ ausgedrückt. Typische Wendungen sind „vor Freude funkeln“, „vor Wut funkeln“ oder „vor Begeisterung funkeln“.
Als er das Geschenk sah, funkelten seine Augen vor Freude.
Leuchten beschreibt eine sichtbare Helligkeit, die auch gleichmäßig sein kann. Funkeln betont dagegen kleine, wechselnde Lichtblitze oder punktartige Reflexe. Bei einem Stern passt funkeln, wenn sein Licht unruhig wirkt; für die bloße Helligkeit genügt leuchten.

Der Stern funkelt unruhig über dem Dorf.
Der Stern leuchtet ruhig über dem Dorf.