
fuchteln
Arme, Hände oder einen Gegenstand unkontrolliert oder heftig hin und her bewegen, meist beim Gestikulieren.
Er fuchtelte beim Erzählen so heftig mit den Armen, dass er fast die Lampe umstieß.
fuchteln – fuchtelte – hat gefuchtelt
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Arme, Hände oder einen Gegenstand unkontrolliert oder heftig hin und her bewegen, meist beim Gestikulieren.
Er fuchtelte beim Erzählen so heftig mit den Armen, dass er fast die Lampe umstieß.
| ich | fuchtle fuchtele |
|---|---|
| du | fuchtelst |
| er/sie/es | fuchtelt |
| wir | fuchteln |
| ihr | fuchtelt |
| sie | fuchteln |
| ich | fuchtelte |
|---|---|
| du | fuchteltest |
| er/sie/es | fuchtelte |
| wir | fuchtelten |
| ihr | fuchteltet |
| sie | fuchtelten |
| ich | habe gefuchtelt |
|---|---|
| du | hast gefuchtelt |
| er/sie/es | hat gefuchtelt |
| wir | haben gefuchtelt |
| ihr | habt gefuchtelt |
| sie | haben gefuchtelt |
| du | fuchtle! fuchtel!, fuchtele! |
|---|---|
| ihr | fuchtelt! |
| Sie | fuchteln Sie! |
| ich | hatte gefuchtelt |
|---|---|
| du | hattest gefuchtelt |
| er/sie/es | hatte gefuchtelt |
| wir | hatten gefuchtelt |
| ihr | hattet gefuchtelt |
| sie | hatten gefuchtelt |
| ich | werde fuchteln |
|---|---|
| du | wirst fuchteln |
| er/sie/es | wird fuchteln |
| wir | werden fuchteln |
| ihr | werdet fuchteln |
| sie | werden fuchteln |
| ich | fuchtele fuchtle |
|---|---|
| du | fuchtelst fuchtlest |
| er/sie/es | fuchtele fuchtle |
| wir | fuchteln |
| ihr | fuchtelt fuchtlet |
| sie | fuchteln |
Für die indirekte Rede.
| ich | fuchtelte |
|---|---|
| du | fuchteltest |
| er/sie/es | fuchtelte |
| wir | fuchtelten |
| ihr | fuchteltet |
| sie | fuchtelten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | fuchteln |
|---|---|
| mit zu | zu fuchteln |
| Partizip I | fuchtelnd |
| Partizip II | gefuchtelt |
„Fuchteln“ steht häufig mit „mit“ und einer Sache im Dativ. So wird genannt, womit jemand die heftigen Bewegungen macht.
Der Redner fuchtelte mit einem Stift in der Luft.
Sie fuchtelte nervös mit den Händen.
Mit „fuchteln“ stehen oft Adverbien wie „wild“, „heftig“ oder „nervös“. Sie machen deutlich, dass die Bewegung besonders unruhig oder unkontrolliert wirkt.
Er fuchtelte wild mit den Armen und suchte seine Brille.
Die Frau fuchtelte nervös mit einem Taschentuch.
„Fuchteln“ klingt häufig kritisch oder leicht abwertend: Die Bewegung wirkt störend, übertrieben oder schlecht kontrolliert. Das Wort passt deshalb besonders gut zu Beschreibungen von Streit, Aufregung oder unruhigem Gestikulieren.
Bitte fuchtle beim Gespräch nicht ständig mit den Händen vor meinem Gesicht.
Der aufgeregte Mann fuchtelte im Flur mit den Armen.