die Gänsehaut
Eine Reaktion der Haut, bei der sich durch Kälte, Angst oder starke Emotionen die Haare aufstellen und kleine Erhebungen entstehen.
Bei dem unheimlichen Geräusch bekam ich sofort eine Gänsehaut.

Gänsehaut
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Eine Reaktion der Haut, bei der sich durch Kälte, Angst oder starke Emotionen die Haare aufstellen und kleine Erhebungen entstehen.
Bei dem unheimlichen Geräusch bekam ich sofort eine Gänsehaut.

Das Wort setzt sich aus „Gänse“ (Plural von Gans) und „Haut“ zusammen. Der Name kommt daher, dass die menschliche Haut mit den kleinen Erhebungen an die Haut einer gerupften Gans erinnert.
Allein bei dem Gedanken an die Prüfung bekomme ich eine Gänsehaut.
„Gänsehaut“ wird fast immer mit den Verben „bekommen“, „kriegen“ (eher umgangssprachlich) oder „haben“ verwendet.
Ich habe eine Gänsehaut, weil es hier so kalt ist.
Um den Grund für die Gänsehaut anzugeben, benutzt man oft die Präposition „vor“ + Dativ bei Gefühlen oder „wegen“ + Genitiv/Dativ bei einer Ursache.
Die Kinder zitterten vor Kälte und hatten am ganzen Körper Gänsehaut.
„der Schauer“ und „die Gänsehaut“ können beide bei Kälte, Angst oder starken Gefühlen auftreten. „der Schauer“ beschreibt eher das kurze Gefühl, das durch den Körper geht, also ein Frösteln oder Zittern. „die Gänsehaut“ beschreibt die sichtbare Reaktion der Haut, wenn sich die kleinen Haare aufstellen. Man kann beides zusammen haben, deshalb sind die Wörter leicht zu verwechseln. Wenn du das innere Gefühl meinst, passt „Schauer“. Wenn du die Hautreaktion meinst, ist „Gänsehaut“ genauer.

Vor Kälte bekam Lena Gänsehaut an den Armen.
Bei der unheimlichen Musik lief ihr ein Schauer über den Rücken.