die Geborgenheit
Das Gefühl, sicher, geschützt, behütet und emotional aufgehoben zu sein. Es beschreibt einen Zustand von tiefem Vertrauen und innerem Frieden.
In den Armen ihrer Mutter fühlte das Kind eine tiefe Geborgenheit.

Geborgenheit
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Das Gefühl, sicher, geschützt, behütet und emotional aufgehoben zu sein. Es beschreibt einen Zustand von tiefem Vertrauen und innerem Frieden.
In den Armen ihrer Mutter fühlte das Kind eine tiefe Geborgenheit.

„Geborgenheit“ leitet sich vom Partizip „geborgen“ ab, das zum Verb „bergen“ (retten, in Sicherheit bringen) gehört. Es beschreibt also das Gefühl, sicher und geschützt zu sein.
Ein eigenes Zuhause gibt vielen Menschen ein Gefühl von Geborgenheit.
Als Name für ein tiefes, umfassendes Gefühl wird „Geborgenheit“ fast ausschließlich im Singular verwendet. Es beschreibt einen Zustand und ist nicht zählbar.
Sie fand bei ihren Großeltern die Geborgenheit, die sie vermisst hatte.
Da „Geborgenheit“ ein Gefühl ist, wird es oft mit Verben des Fühlens und Gebens verwendet. Typisch sind „Geborgenheit fühlen“, „spüren“, „suchen“, „finden“ oder jemandem „Geborgenheit geben“.
Kinder brauchen ein Umfeld, das ihnen Geborgenheit gibt.
„die Sicherheit“ und „die Geborgenheit“ beschreiben beide, dass man nicht bedroht ist. „Sicherheit“ ist aber allgemeiner und kann auch ganz praktisch gemeint sein, zum Beispiel Schutz im Verkehr, im Haus oder bei der Arbeit. „Geborgenheit“ beschreibt stärker ein inneres Gefühl: Man fühlt sich geschützt, ruhig und emotional gut aufgehoben. „Sicherheit“ passt also auch zu Regeln, Technik und Gefahr. „Geborgenheit“ passt eher zu Familie, Zuhause, Nähe und Vertrauen.

Bei ihren Großeltern fühlt Lisa viel Geborgenheit.
Wegen des Sturms prüft die Firma die Sicherheit der Baustelle.