
das Gedränge
Eine große Menschenmenge, die so dicht beieinandersteht, dass man sich nur schwer bewegen kann.
Im Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt habe ich meine Freunde verloren.
Gedränge
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Eine große Menschenmenge, die so dicht beieinandersteht, dass man sich nur schwer bewegen kann.
Im Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt habe ich meine Freunde verloren.
„Das Gedränge“ ist vom Verb „drängen“ (drücken, schieben) abgeleitet. Die Vorsilbe „Ge-“ bildet hier ein Sammelnomen, das eine intensive, andauernde Handlung oder deren Ergebnis beschreibt. Das Nomen ist sächlich.
Das laute Rufen und Drängen der Menschenmenge war unangenehm.
Das Wort wird oft mit der Präposition „in“ verwendet. Man kann „im Gedränge“ sein (Dativ, Zustand) oder „ins Gedränge geraten“ (Akkusativ, Bewegung/Veränderung).
Pass im Gedränge gut auf deine Tasche auf!
„Gedränge“ beschreibt eine unbestimmte Masse und wird daher als unzählbares Nomen behandelt. Es wird fast immer im Singular und oft mit Adjektiven wie „dicht“ oder „groß“ verwendet.
Auf dem Konzert herrschte ein dichtes Gedränge.
Traube bezeichnet eine sichtbare, dicht zusammenstehende Gruppe von Menschen. Gedränge betont zusätzlich, dass wenig Platz bleibt und man sich nur schwer bewegen kann. Für die Form der Gruppe passt Traube, für die Enge und Behinderung eher Gedränge.

Im engen Eingang kamen die Besucher im Gedränge kaum vorwärts.
Vor dem Eingang stand eine Traube neugieriger Besucher.