falten
Ein flaches, flexibles Material wie Papier oder Stoff durch Biegen in eine neue Form bringen oder verkleinern.
Er faltete den Brief sorgfältig und steckte ihn in den Umschlag.

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Ein flaches, flexibles Material wie Papier oder Stoff durch Biegen in eine neue Form bringen oder verkleinern.
Er faltete den Brief sorgfältig und steckte ihn in den Umschlag.

Das Verb „falten“ ist die Handlung, die zum Nomen „die Falte“ (eine Knicklinie oder eine Hautfalte) führt. Wenn man etwas faltet, erzeugt man also Falten.
Nach dem Waschen lege ich die Wäsche nicht sofort in den Schrank, ich muss sie erst falten.
„Falten“ ist die Basis für andere Verben. „Zusammenfalten“ bedeutet, etwas kompakt zu falten, während „entfalten“ das Gegenteil bedeutet, nämlich etwas Gelegtes zu öffnen.
Kannst du mir helfen, das große Laken zusammenzufalten?
Im Alltag wird „falten“ oft mit Materialien wie Papier, Stoff oder Kleidung verwendet. Typische Kombinationen sind „Wäsche falten“, „einen Plan falten“ oder „eine Serviette falten“.
Für das Origami-Projekt müssen wir das Papier sehr genau falten.
Die Wendung „die Hände falten“ ist eine feste Kombination. Sie beschreibt eine typische Geste, die oft mit Beten, Nachdenken oder stiller Erwartung verbunden ist.
Das Kind saß still da und hatte die Hände gefaltet.
„klappen“ und „falten“ können beide bedeuten, dass etwas gebogen oder umgelegt wird. „Falten“ benutzt man vor allem bei flexiblem Material wie Papier, Stoff oder Kleidung. Dabei entstehen oft Falten oder Kanten. „Klappen“ passt eher, wenn ein Teil eines Gegenstands umgelegt, geschlossen oder geöffnet wird, zum Beispiel eine Klappe, ein Deckel oder ein Sitz. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Bewegung nach innen oder aufeinander zu beschreiben. Merke: Papier und Stoff faltet man, einen Deckel oder Sitz klappt man um oder zu.

Sofia faltet den Brief sorgfältig und steckt ihn in den Umschlag.
Im Zug klappt Tom den kleinen Tisch vor sich herunter.