gefügig
Beschreibt eine Person, die bereit ist, sich dem Willen einer anderen Person ohne Widerstand unterzuordnen oder zu fügen.
Nach langem Zureden wurde er schließlich gefügig und stimmte dem Plan zu.

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Beschreibt eine Person, die bereit ist, sich dem Willen einer anderen Person ohne Widerstand unterzuordnen oder zu fügen.
Nach langem Zureden wurde er schließlich gefügig und stimmte dem Plan zu.

Das Adjektiv „gefügig“ ist eng mit dem Verb „sich fügen“ verwandt, was „sich unterordnen“ oder „nachgeben“ bedeutet. Wer gefügig ist, fügt sich dem Willen eines anderen.
Er fügte sich widerwillig der Entscheidung seines Chefs.
Das Wort „gefügig“ hat eine stark negative Konnotation. Es beschreibt nicht einfach Kooperation, sondern eine Unterwerfung, die oft als Schwäche oder als Ergebnis von Zwang gesehen wird.
Der Chef wünscht sich keine kritischen Mitarbeiter, sondern nur gefügige Angestellte.
Die Konstruktion „jemanden gefügig machen“ ist eine sehr häufige und feste Wendung. Sie bedeutet, eine Person durch Druck oder Manipulation dazu zu bringen, zu gehorchen.
Er versuchte, die Zeugen mit Drohungen gefügig zu machen.
„zwingen“ und „gefügig“ hängen zusammen, weil es in beiden Fällen um Unterordnung unter den Willen einer anderen Person geht. „zwingen“ beschreibt die Handlung: Jemand übt Druck aus, damit eine andere Person etwas tut. „gefügig“ beschreibt eher den Zustand einer Person, die nachgibt und sich unterordnet. In der Form „jemanden gefügig machen“ kommt es „zwingen“ sehr nahe, klingt aber stärker nach Kontrolle über eine Person. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit Macht und fehlendem Widerstand zu tun haben. „zwingen“ ist ein Verb für die konkrete Handlung; „gefügig“ beschreibt, wie jemand sich verhält oder gemacht wird.

Der Trainer will die Kinder nicht gefügig machen, sondern ihnen Mut geben.
Niemand darf sie zwingen, ein Dokument zu unterschreiben.