
zahm
Beschreibt ein Tier, das an die Gegenwart von Menschen gewöhnt ist, nicht wild oder aggressiv ist und sich anfassen lässt.
Der Fuchs, der regelmäßig in unserem Garten ist, ist inzwischen erstaunlich zahm geworden.
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Beschreibt ein Tier, das an die Gegenwart von Menschen gewöhnt ist, nicht wild oder aggressiv ist und sich anfassen lässt.
Der Fuchs, der regelmäßig in unserem Garten ist, ist inzwischen erstaunlich zahm geworden.

Übertragen auf eine Person: fügsam, sanft und ohne Widerstand oder Widerspruch. Kann auch eine negative Konnotation haben, im Sinne von zu unterwürfig oder willensschwach.
Nach der Standpauke des Chefs war er plötzlich ganz zahm und widersprach nicht mehr.
Der Kontext macht die Bedeutung klar: Bezieht sich „zahm“ auf ein Tier, bedeutet es „nicht wild“. Bezieht es sich auf einen Menschen, bedeutet es „fügsam“ oder „sanft“.
Unsere Katze ist so zahm, dass sie sich von jedem streicheln lässt.
Im Zusammenhang mit Tieren wird „zahm“ oft mit Verben wie „werden“ oder „machen“ verwendet, um den Prozess der Zähmung zu beschreiben.
Es dauert lange, einen wilden Vogel zahm zu machen.
Wenn eine Person als „zahm“ beschrieben wird, kann das eine leicht negative Bedeutung haben. Es kann bedeuten, dass die Person keinen eigenen Willen zeigt oder zu schnell nachgibt.
Er ist in Meetings immer ganz zahm und sagt nie seine ehrliche Meinung.
Brav und zahm können beide ein unkompliziertes Tier beschreiben. Brav bewertet, ob es sich gut oder gehorsam verhält; zahm bedeutet, dass es an Menschen gewöhnt, nicht wild oder aggressiv ist und sich anfassen lässt.

Der Hund ist so zahm, dass fremde Menschen ihn anfassen können.
Der Hund blieb beim Tierarzt brav auf dem Tisch sitzen.