
nicht geheuer sein
Unheimlich, verdächtig oder beunruhigend wirken und deshalb kein Vertrauen oder Sicherheitsgefühl geben.
BEISPIEL
Dieser Fremde ist mir nicht geheuer.
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Unheimlich, verdächtig oder beunruhigend wirken und deshalb kein Vertrauen oder Sicherheitsgefühl geben.
Dieser Fremde ist mir nicht geheuer.
| Grundform | geheuer |
|---|
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | geheure | geheure | geheure | geheuren |
| Akk. | geheuren | geheure | geheure | geheuren |
| Dat. | geheuren | geheuren | geheuren | geheuren |
| Gen. | geheuren | geheuren | geheuren | geheuren |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | geheurer | geheure | geheures | geheuren |
| Akk. | geheuren | geheure | geheures | geheuren |
| Dat. | geheuren | geheuren | geheuren | geheuren |
| Gen. | geheuren | geheuren | geheuren | geheuren |
| mask. | fem. | neutr. | Plural | |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | geheurer | geheure | geheures | geheure |
| Akk. | geheuren | geheure | geheures | geheure |
| Dat. | geheurem | geheurer | geheurem | geheuren |
| Gen. | geheuren | geheurer | geheuren | geheurer |
„Geheuer“ steht meist mit „sein“ und einer Person im Dativ. Die Person, die etwas als unheimlich oder beunruhigend empfindet, wird mit Formen wie „mir“, „dir“ oder „ihm“ genannt.
Die leeren Räume sind uns nicht geheuer.
Der neue Kollege war ihr zunächst nicht geheuer.
In der heute üblichen Verwendung steht „geheuer“ fast immer mit „nicht“. Häufig geht es um eine Person, einen Ort, eine Situation oder ein Geräusch, das Misstrauen oder Unbehagen auslöst.
Das Geräusch im Keller ist mir nicht geheuer.
Diese stille Straße war den Kindern nicht geheuer.