geistlich
Sich auf die Kirche, eine Religion oder den Klerus (Geistliche) beziehend.
Der Bischof ist das geistliche Oberhaupt der Diözese.

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Sich auf die Kirche, eine Religion oder den Klerus (Geistliche) beziehend.
Der Bischof ist das geistliche Oberhaupt der Diözese.

Das Adjektiv „geistlich“ leitet sich vom Nomen „der Geist“ ab. Diese Verbindung hilft, beide Bedeutungen zu verstehen: die religiöse (bezogen auf den heiligen Geist) und die spirituelle (bezogen auf den menschlichen Geist).
Viele Menschen suchen in der Meditation eine Form von geistlicher Erfahrung.
Die religiöse Bedeutung erkennen Sie am Kontext. Wenn von Kirche, Ämtern, Liedern oder Zeremonien die Rede ist, ist fast immer diese Bedeutung gemeint.
Die Orgel spielte geistliche Musik von Bach.
Im kirchlichen Kontext wird „geistlich“ oft mit bestimmten Nomen kombiniert. Typisch sind „geistliche Lieder“, „geistliche Musik“, „ein geistliches Oberhaupt“ oder „ein geistliches Amt“.
Der Chor sang auf der Hochzeit ein geistliches Lied.
Die spirituelle Bedeutung erkennen Sie an Wörtern, die sich auf die persönliche Verfassung oder Entwicklung beziehen. Dazu gehören Begriffe wie „Gesundheit“, „Wohlbefinden“, „Erneuerung“ oder „Zustand“.
Yoga soll das geistliche Gleichgewicht fördern.
„religiös“ und „geistlich“ können beide mit Glauben und Religion zu tun haben. „Religiös“ ist das normale, breite Wort für Glauben, Religion oder religiöse Themen. „Geistlich“ klingt spezieller und wird oft für Dinge benutzt, die mit Kirche, Geistlichen oder dem inneren, spirituellen Leben zu tun haben, zum Beispiel ein geistliches Lied oder ein geistlicher Rat. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide in religiösen Zusammenhängen stehen. Im Alltag ist „religiös“ meist einfacher und allgemeiner; „geistlich“ passt eher in kirchlichen oder spirituellen Kontexten.

Der Chor singt am Abend ein geistliches Lied.
Im Unterricht sprechen wir über religiöse Feste in verschiedenen Ländern.