lügen
Bewusst eine Aussage machen, von der man weiß, dass sie nicht der Wahrheit entspricht.
Er hat über sein Alter gelogen, um den Job zu bekommen.

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Bewusst eine Aussage machen, von der man weiß, dass sie nicht der Wahrheit entspricht.
Er hat über sein Alter gelogen, um den Job zu bekommen.

Das Verb „lügen“ ist unregelmäßig und bildet die Vergangenheit mit dem Hilfsverb „haben“. Die Partizip-II-Form lautet „gelogen“.
Sie hat noch nie in ihrem Leben gelogen.
Um zu sagen, worüber jemand lügt, verwendet man oft die Präposition „über“ mit Akkusativ oder einen Nebensatz mit „dass“.
Er lügt über seine berufliche Erfahrung.
Die Redewendung „sich in die Tasche lügen“ ist reflexiv. Das Reflexivpronomen „sich“ muss an das Subjekt angepasst werden (z.B. „ich lüge mich“, „du lügst dich“).
Ich glaube, du lügst dich da selbst in die Tasche.
In der Redewendung „das Blaue vom Himmel lügen“ ist der Teil „das Blaue vom Himmel“ ein fester Bestandteil und fungiert als Akkusativobjekt.
Um das Produkt zu verkaufen, hat er den Kunden das Blaue vom Himmel gelogen.
„erzählen“ und „lügen“ können sich beide auf Aussagen beziehen, die jemand macht. Normalerweise ist „erzählen“ neutral: Man gibt eine Geschichte oder Information weiter. „lügen“ ist nicht neutral, sondern bedeutet, dass jemand absichtlich etwas Falsches sagt. Verwechslungsgefahr gibt es besonders in der umgangssprachlichen Verwendung von „erzähl doch nichts“ oder „was erzählst du da?“. Dann kann „erzählen“ bedeuten, dass man eine Aussage nicht glaubt. Trotzdem ist „lügen“ viel direkter und stärker, weil es eine bewusste Unwahrheit nennt.

Bei der Bewerbung darf man nicht lügen.
Erzähl mir bitte ehrlich, was nach dem Gespräch passiert ist.