
gell
Umgangssprachliche, regional verbreitete Fragepartikel am Ende einer Aussage; sie bittet um Zustimmung oder Bestätigung und bedeutet etwa „nicht wahr?“ oder „stimmt’s?“.
Du kommst morgen auch, gell?
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Umgangssprachliche, regional verbreitete Fragepartikel am Ende einer Aussage; sie bittet um Zustimmung oder Bestätigung und bedeutet etwa „nicht wahr?“ oder „stimmt’s?“.
Du kommst morgen auch, gell?
Vor einem angehängten „gell“ bleibt die Wortstellung des Aussagesatzes erhalten. Beim Schreiben trennt man „gell“ durch ein Komma ab und setzt danach ein Fragezeichen.
Du hast die Tickets schon gekauft, gell?
„Gell“ hört man besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Es gehört vor allem zur gesprochenen Alltagssprache und wirkt auch in schriftlichen Nachrichten vertraut und regional geprägt.
Das war ein schöner Abend, gell?
Mit „gell“ zeigt die sprechende Person oft, dass sie bereits mit Zustimmung rechnet. Nach einer Aufforderung kann es deshalb freundlich wirken, aber auch die Erwartung verstärken, dass die andere Person die Bitte erfüllt.
Ruf mich an, wenn du angekommen bist, gell?