geringfügig
Sehr klein, unbedeutend oder unerheblich in Ausmaß, Grad oder Wichtigkeit.
Der Preis wurde nur geringfügig erhöht.

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Sehr klein, unbedeutend oder unerheblich in Ausmaß, Grad oder Wichtigkeit.
Der Preis wurde nur geringfügig erhöht.

Diese Bedeutung ist sehr spezifisch und wird fast nur im Arbeitskontext verwendet. Sie beschreibt eine „geringfügige Beschäftigung“ (auch „Minijob“), bei der man unter einer bestimmten Einkommensgrenze bleibt.
Viele Studenten arbeiten nebenbei geringfügig.
Als Adverb modifiziert „geringfügig“ ein Verb und bedeutet „ein wenig“ oder „leicht“. In dieser Funktion wird das Wort nicht dekliniert und steht oft direkt vor dem Partizip II oder dem Adjektiv, das es beschreibt.
Die Pläne wurden nur geringfügig geändert.
Das Wort basiert auf dem Adjektiv „gering“, was „klein“ oder „wenig“ bedeutet. Etwas, das „geringfügig“ ist, hat also nur eine kleine, unbedeutende Auswirkung oder Größe.
Es gibt nur einen geringfügigen Unterschied zwischen den beiden Modellen.
„Geringfügig“ gehört eher zur Schriftsprache oder zu einem formelleren Stil. Im normalen Gespräch würde man oft einfach „ein bisschen“, „etwas“ oder „kaum“ sagen.
Der Schaden am Auto war zum Glück nur geringfügig.
„etwas“ und „geringfügig“ können beide ausdrücken, dass ein Unterschied oder eine Veränderung klein ist. „etwas“ ist sehr alltäglich und kann vor Adjektiven oder Verben „ein wenig“ bedeuten. „geringfügig“ klingt genauer und eher sachlich; es passt gut, wenn man sagen will, dass etwas nur sehr wenig oder kaum wichtig ist. Im Alltag sagt man oft „etwas teurer“ oder „etwas besser“. In Berichten, bei Preisen oder Änderungen klingt „geringfügig“ oft passender.

Die Miete steigt im nächsten Jahr nur geringfügig.
Vor dem Termin ist die Stimmung im Büro etwas angespannt.