der Gestank
Ein sehr starker und unangenehmer Geruch.
Nach dem Kochen von Kohl breitete sich ein übler Gestank in der ganzen Wohnung aus.

Gestank
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Ein sehr starker und unangenehmer Geruch.
Nach dem Kochen von Kohl breitete sich ein übler Gestank in der ganzen Wohnung aus.

„Der Gestank“ ist das Nomen zum Verb „stinken“. Wenn etwas stinkt, dann verbreitet es einen Gestank. Das Präfix „Ge-“ wird oft zur Bildung von Nomen aus Verben verwendet.
Was stinkt hier so?
Da „Gestank“ bereits negativ ist, wird es oft mit stark verstärkenden Adjektiven wie „übel“, „fürchterlich“, „scheußlich“ oder „unerträglich“ kombiniert.
Ein übler Gestank kam aus dem Abfluss.
Um die Quelle des Gestanks zu nennen, verwendet man die Präpositionen „von“ oder „nach“. „Von“ ist dabei etwas allgemeiner, „nach“ beschreibt eine spezifischere Geruchsnote.
Der Gestank von verbranntem Plastik zog durch die Straße.
„Geruch“ und „Gestank“ haben beide mit dem zu tun, was man mit der Nase wahrnimmt. „Geruch“ ist neutral: Er kann angenehm, unangenehm oder einfach nur bemerkbar sein. „Gestank“ ist immer negativ und meint einen sehr starken, schlechten Geruch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides aus der Nase wahrgenommen wird. Wenn du nicht bewerten willst, nimm „Geruch“. Wenn es wirklich schlecht riecht, passt „Gestank“ besser.

Wegen des Gestanks aus der Mülltonne öffnete Maria sofort das Fenster.
In der Küche liegt ein frischer Geruch von Kaffee und Brot.