der Geruch
Die Wahrnehmung, die durch die Nase von Duftstoffen in der Luft aufgenommen wird; ein Duft oder Gestank.
Ich liebe den Geruch von frisch gemähtem Gras im Sommer.

Geruch
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Die Wahrnehmung, die durch die Nase von Duftstoffen in der Luft aufgenommen wird; ein Duft oder Gestank.
Ich liebe den Geruch von frisch gemähtem Gras im Sommer.

„Der Geruch“ ist das Nomen, das vom Verb „riechen“ abgeleitet ist. Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen: „riechen“ ist die Handlung, „der Geruch“ ist das, was man wahrnimmt.
Ich rieche einen seltsamen Geruch in der Küche.
„Geruch“ selbst ist neutral. Ob der Geruch gut oder schlecht ist, wird durch ein Adjektiv bestimmt, z.B. „ein guter/angenehmer Geruch“ oder „ein schlechter/unangenehmer Geruch“.
Der angenehme Geruch von Lavendel beruhigt mich.
Um zu beschreiben, wonach etwas riecht, verwendet man die Präposition „von“ gefolgt vom Dativ. Die Struktur lautet: „der Geruch von etwas“.
Ich mag den Geruch von frisch gebackenem Brot.
Die Redewendung „im Geruch stehen, etwas zu tun“ bedeutet, dass jemand einen schlechten Ruf hat oder verdächtigt wird, etwas Negatives getan zu haben. Die Wendung hat immer eine negative Konnotation.
Der Politiker steht im Geruch der Korruption.
„der Ruf“ und „der Geruch“ sind normalerweise sehr verschieden: „Ruf“ meint das Ansehen einer Person oder Sache, „Geruch“ meist etwas, das man mit der Nase wahrnimmt. Eine Überschneidung gibt es in der festen Wendung „im Geruch stehen“. Dann bedeutet „Geruch“ nicht wirklich Duft, sondern eine Vermutung oder einen Ruf, oft negativ. Lernende können das verwechseln, weil „Geruch“ in dieser Wendung übertragen benutzt wird. Für allgemeines Ansehen ist „Ruf“ das normale Wort; „im Geruch stehen“ benutzt man nur als feste Formulierung.

Der Verkäufer steht im Geruch, alte Geräte als neu zu verkaufen.
Die kleine Bäckerei hat in der ganzen Stadt einen guten Ruf.