das Gewächshaus
Ein Gebäude mit Wänden und Dach aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, in dem Pflanzen, besonders wärmeempfindliche, angebaut und vor Kälte geschützt werden.
Im Winter züchten wir Tomaten und Kräuter in unserem kleinen Gewächshaus.

Gewächshaus
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Ein Gebäude mit Wänden und Dach aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, in dem Pflanzen, besonders wärmeempfindliche, angebaut und vor Kälte geschützt werden.
Im Winter züchten wir Tomaten und Kräuter in unserem kleinen Gewächshaus.

„Gewächshaus“ setzt sich zusammen aus „Gewächs“ und „Haus“. Ein „Gewächs“ ist eine Pflanze und kommt vom Verb „wachsen“. Ein Gewächshaus ist also wörtlich ein „Haus für Pflanzen“.
Mein Opa hat ein kleines Gewächshaus für sein Gemüse im Garten.
Das Wort ist direkt mit dem „Treibhauseffekt“ (greenhouse effect) verbunden. Ein Gewächshaus funktioniert, indem es Wärme einfängt – genau wie die Atmosphäre beim Treibhauseffekt.
Wissenschaftler erklären den Treibhauseffekt oft mit dem Beispiel eines Gewächshauses.
Häufige Verben im Zusammenhang mit einem Gewächshaus sind „anbauen“, „züchten“ oder „ziehen“. Typische Pflanzen sind Gemüse wie „Tomaten“ und „Gurken“ oder empfindliche Blumen.
In diesem Gewächshaus werden exotische Orchideen gezüchtet.
„Gewächshaus“ und „Glashaus“ können beide ein durchsichtiges Gebäude meinen, in dem Pflanzen wachsen. In diesem Sinn sind sie sehr ähnlich. „Gewächshaus“ ist aber das üblichere und genauere Wort, wenn es um Gartenbau, Gemüse oder empfindliche Pflanzen geht. „Glashaus“ betont stärker das Material Glas und kann auch in der Redewendung „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“ vorkommen. Deshalb kann „Glashaus“ manchmal missverstanden werden. Für Pflanzen ist „Gewächshaus“ meistens die klarste Wahl.

Im Gewächshaus wachsen die Tomaten auch bei kühlem Wetter gut.
Hinter dem alten Bauernhof steht ein kleines Glashaus mit vielen jungen Pflanzen.