die Gicht
Eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut verursacht wird und zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken führt.
Wegen seiner Gicht kann er kaum noch laufen.

Gicht
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Eine Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut verursacht wird und zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken führt.
Wegen seiner Gicht kann er kaum noch laufen.

Wenn man über diese Krankheit spricht, verwendet man meist die Verben „haben“ oder „leiden“. Man kann „Gicht haben“ oder „an Gicht leiden“.
Mein Großvater hat seit vielen Jahren Gicht.
Eine sehr häufige und konkrete Wortkombination ist „der Gichtanfall“. Dies beschreibt eine akute, schmerzhafte Phase der Krankheit.
Nach dem üppigen Essen hatte er in der Nacht einen schmerzhaften Gichtanfall.
Gicht wird historisch oft als „Wohlstandskrankheit“ bezeichnet, da sie früher häufig bei reichen Menschen auftrat, deren Ernährung viel Fleisch und Alkohol enthielt. Diese Assoziation hilft, sich die Krankheit besser vorzustellen.
Früher galt Gicht als eine Krankheit der Könige und des Adels.
„Arthritis“ und „Gicht“ können beide schmerzhafte Entzündungen in Gelenken bezeichnen. Darum können Lernende sie leicht verwechseln. „Arthritis“ ist ein allgemeinerer medizinischer Begriff für eine entzündliche Gelenkerkrankung. „Gicht“ ist eine bestimmte Krankheit: Sie entsteht durch zu viel Harnsäure im Blut und führt dann zu starken Gelenkentzündungen. Wenn nur gesagt wird, dass ein Gelenk entzündet ist, passt „Arthritis“. Wenn die Ursache Harnsäure ist oder ein typischer Gichtanfall gemeint ist, ist „Gicht“ genauer.

Bei Gicht entzündet sich oft ein Gelenk plötzlich und sehr schmerzhaft.
Wegen der Arthritis kann er seine Finger morgens nur langsam bewegen.