
das Getue
Ein übertriebenes, unnatürliches oder umständliches Verhalten, mit dem jemand unnötig viel Aufhebens um etwas macht. Der Begriff ist abwertend.
Mach doch nicht so ein Getue, es ist nur ein kleiner Kratzer!
Getue
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Ein übertriebenes, unnatürliches oder umständliches Verhalten, mit dem jemand unnötig viel Aufhebens um etwas macht. Der Begriff ist abwertend.
Mach doch nicht so ein Getue, es ist nur ein kleiner Kratzer!
„Getue“ wird vom Verb „tun“ abgeleitet. Die Struktur „Ge-“ + Verbstamm + „-e“ (wie bei „Gerede“ oder „Geschreie“) beschreibt oft eine andauernde oder als übertrieben empfundene Handlung und hat meist eine negative Bedeutung.
Ich kann sein ständiges Getue nicht mehr ertragen.
„Getue“ ist ein unzählbares Nomen und wird sehr oft mit dem Verb „machen“ verwendet, besonders in der Wendung „ein Getue um etwas machen“.
Er macht immer ein riesiges Getue um seine Erkältung.
Dieses Wort ist umgangssprachlich und immer abwertend gemeint. Es drückt aus, dass man das Verhalten einer Person für unnötig kompliziert, künstlich oder übertrieben hält.
Hör auf mit dem Getue und iss einfach dein Gemüse!
Show und Getue bewerten übertriebenes Verhalten negativ. Show betont, dass jemand sich bewusst zur Schau stellt und Aufmerksamkeit sucht. Getue kritisiert stärker die unnatürliche oder umständliche Art und das unnötige Aufheben um eine Sache.

Sein umständliches Getue wegen der kleinen Verletzung störte die Kollegen.
Vor den Kollegen machte er aus der kleinen Verletzung eine Show, damit alle ihn beachteten.