
gierig
Ein übermäßiges und egoistisches Verlangen nach etwas, insbesondere nach Essen, Geld oder Macht.
Er aß die Pizza so gierig, als hätte er tagelang nichts gegessen.
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Ein übermäßiges und egoistisches Verlangen nach etwas, insbesondere nach Essen, Geld oder Macht.
Er aß die Pizza so gierig, als hätte er tagelang nichts gegessen.

Ein starkes, eifriges Verlangen nach etwas haben, oft im übertragenen Sinne für Wissen oder Erfahrungen.
Die Studenten waren gierig nach neuem Wissen und stellten viele Fragen.
Das Adjektiv „gierig“ ist eng mit dem Nomen „die Gier“ verwandt. Wenn Sie das Nomen kennen, können Sie sich die Bedeutung des Adjektivs leicht erschließen.
Seine Gier nach Geld war unersättlich.
In der übertragenen Bedeutung wird „gierig“ immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Diese Struktur drückt ein starkes, eifriges Verlangen aus.
Der junge Forscher war gierig nach neuen Erkenntnissen.
Die Präposition „nach“ signalisiert fast immer die übertragene, oft positivere Bedeutung („eifrig“). Ohne Präposition, wenn es eine Handlung beschreibt (z.B. „gierig essen“), ist meist die negative Bedeutung („habgierig“) gemeint.
Der Hund verschlang gierig sein Futter.
Hungrig auf und gierig nach können beide ein starkes Verlangen ausdrücken. Hungrig auf Erfolg muss keine negative Bewertung enthalten. Gierig wirkt dagegen meist missbilligend, wenn das Verlangen maßlos oder egoistisch erscheint.

Die Managerin ist gierig nach immer mehr Erfolg und verdrängt dabei ihre Kollegen.
Die junge Managerin ist hungrig auf Erfolg und nimmt jede Herausforderung an.