
durstig
Das körperliche Bedürfnis verspüren, Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Nach dem langen Lauf war ich unglaublich durstig.
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Das körperliche Bedürfnis verspüren, Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Nach dem langen Lauf war ich unglaublich durstig.

Im übertragenen Sinne ein starkes Verlangen oder eine Gier nach etwas haben, zum Beispiel nach Wissen, Erfolg oder Rache.
Er war durstig nach Anerkennung und arbeitete Tag und Nacht.
Das Adjektiv „durstig“ ist vom Nomen „der Durst“ abgeleitet. Die Endung „-ig“ ist eine typische deutsche Art, aus einem Nomen ein Adjektiv zu bilden.
Ein kühles Glas Wasser ist das Beste, wenn man durstig ist.
Um auszudrücken, dass man Durst hat, verwendet man im Deutschen sehr häufig die Konstruktion „sein + durstig“.
Nach dem Sport bin ich immer besonders durstig.
In der übertragenen Bedeutung wird „durstig“ fast immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet. Es beschreibt ein starkes, gieriges Verlangen.
Die junge Journalistin war durstig nach einer großen Story.
Hungrig auf und durstig nach drücken beide ein starkes übertragenes Verlangen aus. Hungrig nutzt das Bild des Essens, durstig das des Trinkens; deshalb entscheidet oft die feste Wortverbindung. Bei Erfolg wirkt durstig nach stärker bildhaft.

In seiner bildhaften Rede nennt der Trainer das Team durstig nach Erfolg.
Nach drei Niederlagen ist das Team hungrig auf Erfolg.