hungrig
Das körperliche Bedürfnis oder den Wunsch verspüren, etwas zu essen.
Nach der langen Besprechung bin ich richtig hungrig.

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Das körperliche Bedürfnis oder den Wunsch verspüren, etwas zu essen.
Nach der langen Besprechung bin ich richtig hungrig.

„Hungrig“ ist das Adjektiv, das vom Nomen „der Hunger“ abgeleitet ist. Beide Wörter beschreiben das Gefühl, essen zu wollen.
Ich habe so einen Hunger, ich könnte einen ganzen Bären essen!
Man kann sagen „Ich bin hungrig“. Sehr gebräuchlich im Alltag ist aber auch die Konstruktion mit dem Nomen: „Ich habe Hunger“. Beide Sätze bedeuten genau dasselbe.
Bist du hungrig? Ich könnte uns etwas kochen.
In der übertragenen Bedeutung wird „hungrig“ fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Es beschreibt ein starkes Verlangen nach etwas.
Nach der langen Pause sind die Spieler hungrig auf den Wettkampf.
Der übertragene Hunger bezieht sich oft auf abstrakte Ziele oder Erfahrungen. Typische Kombinationen sind „hungrig auf Erfolg“, „hungrig auf Wissen“, „hungrig auf das Leben“ oder „hungrig auf Abenteuer“.
Als junger Student war er hungrig auf neues Wissen.
„satt“ und „hungrig“ beschreiben beide, wie man sich in Bezug auf Essen fühlt. Sie stehen direkt im Gegensatz. „Hungrig“ ist man, wenn man etwas essen möchte oder braucht. „Satt“ ist man, wenn man genug gegessen hat und keinen Hunger mehr hat. Im Alltag benutzt man beide sehr oft nach oder vor einer Mahlzeit. Der einfache Gegensatz ist: Vor dem Essen ist man oft hungrig, nach genug Essen ist man satt.

Nach der Arbeit ist Tom so hungrig, dass er sofort kocht.
Nach der großen Suppe bin ich wirklich satt.