
glaubhaft
So, dass man es glauben kann; überzeugend und glaubwürdig. Bezieht sich oft auf eine Person, eine Aussage oder eine Geschichte.
Seine Entschuldigung für die Verspätung klang nicht besonders glaubhaft.
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So, dass man es glauben kann; überzeugend und glaubwürdig. Bezieht sich oft auf eine Person, eine Aussage oder eine Geschichte.
Seine Entschuldigung für die Verspätung klang nicht besonders glaubhaft.

In einem formellen oder juristischen Kontext beweisen oder überzeugend darlegen, dass etwas wahrscheinlich wahr ist, ohne einen vollständigen Beweis zu erbringen.
Vor Gericht musste er glaubhaft machen, dass er den Vertrag nie erhalten hat.
Das Wort besteht aus dem Stamm des Verbs „glauben“ und der Nachsilbe „-haft“. Die Nachsilbe „-haft“ bedeutet so viel wie „die Eigenschaft von etwas habend“. „Glaubhaft“ ist also wörtlich etwas, das die Eigenschaft hat, geglaubt zu werden.
Die Zeugin machte eine sehr glaubhafte Aussage.
„Glaubhaft“ wird oft verwendet, um die Überzeugungskraft von Aussagen oder Darstellungen zu bewerten. Typische Kombinationen sind „eine glaubhafte Geschichte“, „eine glaubhafte Erklärung“ oder Verben wie „glaubhaft wirken“ und „glaubhaft klingen“.
Seine Erklärung für das Zuspätkommen klang nicht wirklich glaubhaft.
Die Wendung „etwas glaubhaft machen“ ist eine feste Konstruktion, die oft in formellen oder juristischen Kontexten verwendet wird. Sie folgt dem Muster „Subjekt + muss + Objekt (Akkusativ) + glaubhaft machen“.
Der Antragsteller muss glaubhaft machen, dass er die Frist unverschuldet versäumt hat.
Glaubwürdig und glaubhaft sagen beide, dass man etwas annehmen kann. Glaubwürdig bezieht sich eher auf die Vertrauenswürdigkeit einer Person oder Quelle, glaubhaft eher auf den überzeugenden Inhalt einer Aussage oder Geschichte. Frage dich daher, ob du den Sprecher oder seine Darstellung bewertest.

Die Erklärung der Zeugin klang glaubhaft, weil sie den Ablauf genau beschrieb.
Die Zeugin wirkte glaubwürdig, weil sie ruhig und offen auf alle Fragen antwortete.