
glaubwürdig
So, dass man einer Person oder einer Information vertrauen und glauben kann; vertrauenswürdig.
Die Zeugin machte eine sehr glaubwürdige Aussage vor Gericht.
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So, dass man einer Person oder einer Information vertrauen und glauben kann; vertrauenswürdig.
Die Zeugin machte eine sehr glaubwürdige Aussage vor Gericht.

In einer Darstellung, zum Beispiel in einem Film oder Theaterstück, überzeugend und realistisch wirkend.
Der Schauspieler hat die Rolle des verzweifelten Vaters sehr glaubwürdig gespielt.
Das Adjektiv setzt sich aus dem Verb „glauben“ und dem Suffix „-würdig“ zusammen. Etwas, das „glaubwürdig“ ist, ist also wörtlich „würdig, dass man ihm glaubt“.
Seine Entschuldigung klang für mich nicht besonders glaubwürdig.
„Glaubwürdig“ wird oft mit Verben kombiniert, die eine Wahrnehmung oder einen Eindruck beschreiben. Typische Verben sind „wirken“, „erscheinen“, „klingen“ oder „aussehen“.
Obwohl er die Wahrheit sagte, wirkte seine Geschichte einfach nicht glaubwürdig.
Im Zusammenhang mit Fakten und Informationen wird „glaubwürdig“ oft mit Nomen wie „Quelle“, „Zeuge“, „Beweis“ oder „Erklärung“ kombiniert.
Journalisten müssen ihre Informationen immer aus glaubwürdigen Quellen beziehen.
Wenn es um Kunst, Theater oder Film geht, bedeutet „glaubwürdig“ nicht „wahr“, sondern „realistisch“ oder „überzeugend“. Es beschreibt, ob eine Darstellung authentisch wirkt.
Die Schauspielerin hat die Trauer ihrer Figur sehr glaubwürdig dargestellt.
Eine glaubwürdige Information wirkt so überzeugend, dass man sie für wahr halten kann. Eine zuverlässige Information oder Quelle liefert beständig genaue und sichere Angaben. Glaubwürdig passt daher zur Plausibilität einer konkreten Meldung, zuverlässig eher zu wiederholt bestätigter Genauigkeit.

Diese Meldung ist glaubwürdig, weil mehrere übereinstimmende Aussagen sie stützen.
Die Meldungen dieses Dienstes sind zuverlässig, weil sie sich regelmäßig als korrekt erweisen.