Ein heißes, mit Gewürzen wie Zimt und Nelken aromatisiertes alkoholisches Getränk aus Rot- oder Weißwein, das typischerweise im Winter, besonders auf Weihnachtsmärkten, getrunken wird.
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Auf dem Weihnachtsmarkt riecht es überall nach Glühwein und gebrannten Mandeln.
Tipps
Wortzusammensetzung
Der Name „Glühwein“ kommt von „glühen“ und „Wein“. Er beschreibt den Wein, der so stark erhitzt wird, dass er fast zu glühen scheint, oder das wärmende Gefühl beim Trinken in der Kälte.
BEISPIEL
Der heiße Becher ließ meine kalten Hände wieder glühen.
Kultureller Kontext
Glühwein ist untrennbar mit der deutschen Weihnachtszeit und besonders mit Weihnachtsmärkten verbunden. Er ist ein Symbol für winterliche Gemütlichkeit.
BEISPIEL
Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ohne einen Glühwein ist für viele undenkbar.
Typische Verbindungen
Man „trinkt“ einen Glühwein, oft „auf dem Weihnachtsmarkt“. Man kann ihn auch „selbst machen“, indem man Wein mit „Gewürzen“ wie „Zimt“ und „Nelken“ erhitzt.
BEISPIEL
Wollen wir heute Abend einen Glühwein trinken gehen?
Feste Wendung
Eine sehr häufige Bestellung ist „Glühwein mit Schuss“. Das bedeutet, dass dem heißen Wein ein Schuss hochprozentiger Alkohol wie Rum oder Amaretto hinzugefügt wird.
BEISPIEL
Mir ist heute so kalt, ich nehme einen Glühwein mit Schuss.
Vergleichen mit
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Glühwein vs Punsch
„Glühwein“ und „Punsch“ sind beides Getränke, die man oft im Winter heiß trinkt und die Gewürze enthalten können. „Glühwein“ ist genauer: Er besteht aus heißem Wein mit Gewürzen und ist normalerweise alkoholisch. „Punsch“ ist allgemeiner. Er kann heiß oder kalt sein und aus Saft, Wein, Rum, Zucker und Gewürzen bestehen. Es gibt auch Punsch ohne Alkohol. Lernende verwechseln die Wörter besonders auf Weihnachtsmärkten, weil dort beides angeboten wird. Wenn es sicher um gewürzten heißen Wein geht, sagt man „Glühwein“. Wenn das Getränk gemischt ist oder auch alkoholfrei sein kann, passt eher „Punsch“.
Glühwein
Auf dem Weihnachtsmarkt trinkt mein Kollege einen heißen Glühwein.