
die Gosse
Eine offene Rinne am Rand einer Straße, durch die Regenwasser abfließt.
Nach dem starken Regen führte die Gosse viel Wasser zum Kanal.
Gosse
die Gosse, die Gossen
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Eine offene Rinne am Rand einer Straße, durch die Regenwasser abfließt.
Nach dem starken Regen führte die Gosse viel Wasser zum Kanal.

Ein Ausdruck für ein sehr armes oder gesellschaftlich gering angesehenes Milieu. Das Wort wird oft abwertend verwendet.
Er wollte nie wieder in die Gosse zurückkehren.

In große Armut oder in ein gesellschaftlich völlig ausgegrenztes Leben geraten.
Ohne Hilfe hätte er nach dem Verlust seiner Arbeit in der Gosse landen können.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Gossen |
| Genitiv | der Gosse |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Gosse | die Gossen |
| Akkusativ | die Gosse | die Gossen |
| Dativ | der Gosse | den Gossen |
| Genitiv | der Gosse | der Gossen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
In der konkreten Straßenbedeutung steht „Gosse“ häufig mit Wörtern wie „Straßenrand“, „Regenwasser“ oder „offen“. Auch die Verbindung „in die Gosse laufen“ beschreibt den Weg des Wassers.
Das Regenwasser lief durch die offene Gosse am Straßenrand.
Die übertragene Bedeutung von „Gosse“ ist deutlich abwertend und beurteilt ein soziales Umfeld sehr negativ. Sie erscheint oft in Verbindungen wie „aus der Gosse kommen“ oder „Menschen aus der Gosse“.
Er sprach verächtlich von Menschen aus der Gosse.
In der Wendung „in der Gosse landen“ steht „in“ mit dem Dativ, weil „in der Gosse“ den erreichten Zustand bezeichnet. Die Wendung wird häufig zusammen mit Wörtern wie „Armut“, „Arbeitslosigkeit“ oder „ohne Hilfe“ verwendet.
Nach dem Verlust seiner Wohnung drohte die Familie in der Gosse zu landen.