der Grant
Ein regionaler, besonders in Österreich und Bayern gebräuchlicher Ausdruck für schlechte Laune, Griesgrämigkeit oder mürrisches Verhalten.
Heute hat er wieder einen Grant, da spricht man ihn besser nicht an.

Grant
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Ein regionaler, besonders in Österreich und Bayern gebräuchlicher Ausdruck für schlechte Laune, Griesgrämigkeit oder mürrisches Verhalten.
Heute hat er wieder einen Grant, da spricht man ihn besser nicht an.

Zu diesem Nomen gehören auch das Adjektiv „grantig“ (mürrisch, schlecht gelaunt) und das Verb „granteln“ (seine schlechte Laune zeigen). Diese Wörter werden ebenfalls hauptsächlich in Österreich und Bayern verwendet.
Mein Nachbar ist heute wieder besonders grantig.
„Der Grant“ ist ein typisches Wort aus dem süddeutschen Sprachraum, vor allem aus Österreich und Bayern. In anderen Teilen Deutschlands ist der Ausdruck eher unüblich.
Ein Wiener ohne Grant ist kaum vorstellbar.
Sehr häufig wird das Wort in der festen Wendung „einen Grant haben“ verwendet. Man kann auch sagen, dass jemand „einen Grant auf“ eine Person oder eine Sache hat, um den Grund für die schlechte Laune zu nennen.
Lass ihn in Ruhe, er hat heute einen furchtbaren Grant.
„der Grant“ und „der Unmut“ haben beide mit schlechter Stimmung oder Ärger zu tun. „Grant“ ist vor allem in Österreich und Bayern gebräuchlich und klingt eher mündlich und regional. Er beschreibt oft eine allgemeine schlechte Laune oder ein mürrisches Verhalten. „Unmut“ ist standardsprachlicher und meint Ärger oder Unzufriedenheit über eine bestimmte Sache, zum Beispiel über eine Entscheidung. Man kann die Wörter verwechseln, weil beide negativ klingen. Praktisch gilt: Bei einer mürrischen Person passt „Grant“ eher, bei Kritik an einer Situation passt „Unmut“ besser.

Warum hat Marie in der Pause so einen Grant?
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