
greifbar
So nah, dass man es mit der Hand erreichen und anfassen kann; berührbar.
Bitte lege die Fernbedienung in greifbare Nähe.
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So nah, dass man es mit der Hand erreichen und anfassen kann; berührbar.
Bitte lege die Fernbedienung in greifbare Nähe.

Im übertragenen Sinn: deutlich erkennbar, konkret, verständlich oder vorstellbar.
Seine Angst war im ganzen Raum fast greifbar.

Im übertragenen Sinn: zeitlich sehr nah und kurz bevorstehend.
Der Sieg war schon zum Greifen nah, doch dann fiel das Gegentor.
Das Wort besteht aus dem Stamm des Verbs „greifen“ und der Endung „-bar“. Die Endung „-bar“ bedeutet oft „kann ... werden“, also ist „greifbar“ wörtlich etwas, das man greifen kann.
Die Werkzeuge sollten für den Handwerker immer greifbar sein.
In der wörtlichen Bedeutung wird „greifbar“ sehr oft in der festen Wendung „in greifbarer Nähe“ verwendet. Das bedeutet, dass etwas sehr nah ist.
Stell das Glas bitte in greifbare Nähe, damit ich es erreichen kann.
Die übertragene Bedeutung „deutlich spürbar“ erkennt man daran, dass „greifbar“ mit abstrakten Nomen wie „Spannung“, „Angst“, „Erleichterung“ oder „Atmosphäre“ kombiniert wird.
Die Erleichterung nach der Prüfung war im ganzen Raum greifbar.
Um auszudrücken, dass ein Ziel oder Ereignis zeitlich sehr nah ist, wird die feste Wendung „zum Greifen nah“ benutzt.
Der Urlaub ist schon zum Greifen nah, nur noch zwei Tage arbeiten!
Beide Wörter können eine verständliche Vorstellung von einem Plan oder Vorhaben ausdrücken. „Konkret“ verlangt eher bestimmte Einzelheiten, während „greifbar“ auch betont, dass etwas anschaulich und leicht vorstellbar wird. Verwende „konkret“ bei klaren Angaben und „greifbar“, wenn die Vorstellung davon besonders anschaulich ist.

Durch die Bilder wird der Plan für die neuen Mitarbeiter greifbar.
Der Plan wird konkret, sobald wir Termine, Kosten und nächste Schritte nennen.