
grimmig
Einen sehr zornigen, finsteren oder unerbittlichen Gesichtsausdruck habend.
Der Trainer schaute seine Mannschaft nach der Niederlage grimmig an.
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Einen sehr zornigen, finsteren oder unerbittlichen Gesichtsausdruck habend.
Der Trainer schaute seine Mannschaft nach der Niederlage grimmig an.

Beschreibt eine sehr intensive und unangenehme Kälte oder einen starken Schmerz.
Trotz des dicken Mantels spürte er die grimmige Kälte des Winters.
Das Adjektiv „grimmig“ ist eng mit dem Nomen „der Grimm“ verwandt, das eine alte Bezeichnung für starken Zorn oder Wut ist. Wer grimmig schaut, zeigt also seinen Grimm im Gesicht.
Sein Gesichtsausdruck war voller Grimm.
Die Bedeutung von „grimmig“ erkennen Sie leicht am Kontext. Bezieht es sich auf eine Person, ihren Blick oder ihr Gesicht, bedeutet es „zornig“. Beschreibt es das Wetter oder einen Schmerz, bedeutet es „sehr intensiv und unangenehm“.
Der alte König blickte den Boten grimmig an.
Wenn es um einen zornigen Gesichtsausdruck geht, wird „grimmig“ oft mit Verben des Schauens oder mit Nomen für das Gesicht kombiniert. Typisch sind „grimmig schauen“, „grimmig blicken“ oder „eine grimmige Miene“.
Mit grimmiger Miene verließ er den Raum, ohne ein Wort zu sagen.
In der Bedeutung „intensiv und unangenehm“ wird „grimmig“ fast ausschließlich für Kälte oder Schmerz verwendet. Häufige Kombinationen sind „grimmige Kälte“, „grimmiger Frost“ oder „grimmiger Schmerz“.
Sie zitterte trotz ihrer dicken Jacke in der grimmigen Kälte.
Bitter und grimmig können beide sehr starke, unangenehme Kälte beschreiben. Bitter hebt die durchdringende Wirkung der Kälte hervor und ist eine geläufige Verbindung. Grimmig wirkt ausdrucksstärker und stellt die Kälte als besonders hart und unerbittlich dar.

Am Morgen herrschte eine grimmige Kälte, die das Dorf fest im Griff hatte.
Am Morgen herrschte eine bittere Kälte, die durch jede Jacke drang.