grimmig
Einen sehr zornigen, finsteren oder unerbittlichen Gesichtsausdruck habend.
Der Trainer schaute seine Mannschaft nach der Niederlage grimmig an.

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Einen sehr zornigen, finsteren oder unerbittlichen Gesichtsausdruck habend.
Der Trainer schaute seine Mannschaft nach der Niederlage grimmig an.

Das Adjektiv „grimmig“ ist eng mit dem Nomen „der Grimm“ verwandt, das eine alte Bezeichnung für starken Zorn oder Wut ist. Wer grimmig schaut, zeigt also seinen Grimm im Gesicht.
Sein Gesichtsausdruck war voller Grimm.
Die Bedeutung von „grimmig“ erkennen Sie leicht am Kontext. Bezieht es sich auf eine Person, ihren Blick oder ihr Gesicht, bedeutet es „zornig“. Beschreibt es das Wetter oder einen Schmerz, bedeutet es „sehr intensiv und unangenehm“.
Der alte König blickte den Boten grimmig an.
Wenn es um einen zornigen Gesichtsausdruck geht, wird „grimmig“ oft mit Verben des Schauens oder mit Nomen für das Gesicht kombiniert. Typisch sind „grimmig schauen“, „grimmig blicken“ oder „eine grimmige Miene“.
Mit grimmiger Miene verließ er den Raum, ohne ein Wort zu sagen.
In der Bedeutung „intensiv und unangenehm“ wird „grimmig“ fast ausschließlich für Kälte oder Schmerz verwendet. Häufige Kombinationen sind „grimmige Kälte“, „grimmiger Frost“ oder „grimmiger Schmerz“.
Sie zitterte trotz ihrer dicken Jacke in der grimmigen Kälte.
„freundlich“ und „grimmig“ können Gegensätze sein, wenn es um den Ausdruck einer Person geht. „Freundlich“ beschreibt eine nette, offene und angenehme Wirkung. „Grimmig“ beschreibt vor allem ein finsteres, zorniges oder hartes Gesicht. Man sagt also eher, dass jemand freundlich lächelt oder freundlich spricht. „Grimmig“ benutzt man besonders für den Blick oder Gesichtsausdruck, wenn jemand wütend oder sehr streng wirkt.

Vor dem Termin schaut Herr Schneider grimmig auf die Rechnung.
Der Busfahrer hat den Fahrgästen im Urlaub freundlich geholfen.